Staatstopf

2,6 Millionen Kronen für den Kampf gegen Einsamkeit

2,6 Millionen Kronen für den Kampf gegen Einsamkeit

2,6 Millionen Kronen für den Kampf gegen Einsamkeit

Apenrade/Aabenraa
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Einsamkeit kann zu Krankheiten oder sogar zum Tod führen. Foto: Jørgen Bausager / Ritzau Scanpix

Einsamkeit ist besonders unter älteren Bürgern ein verbreitetes Phänomen. Die Kommune hat Mittel aus einem staatlichen Topf bekommen, die dafür eingesetzt werden sollen, dagegen anzukämpfen. Vorschläge gibt es schon.

Vorzeitiger Tod, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Depressionen werden von der Wissenschaft als Folgen von Einsamkeit genannt. Die Apenrader Kommune hat sich dem Kampf gegen Einsamkeit verschrieben und eine Projektgruppe gebildet, die mögliche Lösungen finden soll. Nun sind aus dem sogenannten Gemeinschaftstopf des Staates 2,6 Millionen Kronen zur Unterstützung des Projekts geflossen.

Neue Lösungen finden

Ideen, um den einsamen, meist älteren Empfängern von häuslicher Betreuung (hjemmehjælp) zu helfen, gibt es schon; doch weitere Möglichkeiten sollen gefunden werden.

„Wir haben schon richtig viele gute Initiativen und Aktivitäten im Angebot, von der Kommune als auch von Organisationen und Vereinen. Es gibt jedoch immer noch viele Bürger, die sich einsam und unerwünscht fühlen, die an diesen Angeboten nicht teilnehmen. Mit dem staatlichen Zuschuss bekommen wir die Möglichkeit, auch für diese Menschen eine Lösung gegen ihr Alleinsein zu finden“, sagt Karsten Meyer Olesen (Soz.), Vorsitzender des Sozial- und Gesundheitsausschusses der Kommune.

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