Wirtschaft

MEKS muss schweres Sicherungsgerät einkaufen

MEKS muss schweres Sicherungsgerät einkaufen

MEKS muss schweres Sicherungsgerät einkaufen

Paul Sehstedt
Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Kim Christensen, Mitinhaber des Verkehrssicherungsdienstes MEKS, vor zwei seiner dunkelblauen Einsatzfahrzeuge. Die Kastenwagen sind ausrangierte Krankenwagen aus dem Bestand des Krankentransportanbieters Responce aus Horsens. Christensen ist gleichzeitig Feuerwehrhauptmann in Apenrade. Foto: Paul Sehstedt

Der neue Vertrag zwischen Falck, Straßenbehörde und Reichspolizei führt zu umfangreichen Investitionen für das Apenrader Unternehmen.

Der Verkehrssicherungsdienst MEKS aus Apenrade kann sich darüber freuen, dass zwischen dem dänischen Rettungsdienstleister Falck auf der einen Seite und der Verkehrsbehörde (Vejdirektoratet) sowie der Reichspolizei auf der anderen ein neuer Vertrag über den Notfalleinsatz auf den dänischen Autobahnen unterschrieben worden ist.

„Wir sind schon seit vielen Jahren Subunternehmer für Falck, und die neue Absprache mit sieben Jahren Laufzeit und einer zusätzlichen Option von 24 Monaten gibt uns jetzt die Möglichkeit, mehr Investitionen zu tätigen“, erklärt Kim Christensen, Mitinhaber von MEKS.

Investitionen erforderlich

„Die kommende Zeit werden wir daran arbeiten, größeres und besseres Gerät einzukaufen. Dazu gehören auch schwere mobile Absperrungseinheiten (TMA – tung mobil afspærringsenhed). Das sind Lkw, die am Heck mit einem dicken Stoßkissen und Warntafeln ausgerüstet sind, um so die Rettungs- und Sicherungshelfer besser schützen zu können. Rund eine Million Kronen kostet ein Fahrzeug, das den Anforderungen der Verkehrsbehörde entspricht.“

Wunsch nach Zuverlässigkeit

Die Aufgaben, die MEKS seit 2015 als Zulieferer für Falck leistet, hatte die 2009 gegründete Firma als Direktunternehmer selbst bis 2013. „Damals verloren wir in einer Ausschreibung den Vertrag an Falck, doch nur zwei Jahre später klopfte der Großanbieter bei uns an und bat uns um Hilfe“, berichtet Christensen.

„Ihre lokalen Subunternehmer waren nicht zuverlässig, und da wir bereits für SOS Dansk Auto Hjælp sowie für die Polizei arbeiteten, waren wir natürlich an einer Zusammenarbeit mit Falck interessiert.“

Wir arbeiten für verschiedene Rettungs- und Bergungsdienste, die alle ihre eigene Farbe haben.

Kim Christensen, Mitinhaber von MEKS A/S

„Respektvolle“ Farbgebung

Laut der neuen Übereinkunft mit Falck sollen die Einsatzwagen von MEKS künftig in roter Livree auftreten, und das bereitet Kim Christensen zurzeit noch ein wenig Kopfzerbrechen: „Wir arbeiten für verschiedene Rettungs- und Bergungsdienste, die alle ihre eigene Farbe haben. Da wir sehr viele Aufträge für die Polizei ausführen, haben wir dunkelblau mit gelber reflektierender Straffierung gewählt, um uns an den Einsatzorten den nötigen Respekt zu schaffen. Die Werbefirma Wrapit.dk in Rothenkrug soll uns ein auffallendes Farbdesign für unsere Fahrzeuge zeichnen, mit dem alle unsere Partner zufrieden sein können.“

Das Gesamtvolumen des Vertrages zwischen Falck und den staatlichen Auftraggebern wird mit 200 bis 300 Millionen Kronen veranschlagt. Landesweit sollen bis zu 30 neue TMA-Einheiten eingekauft werden.

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