Sicherheit

Betonklötze sollen Weihnachtsbummler in Nordschleswig schützen

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Apenrade/Aabenraa
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Beim Aufbau des Weihnachtsdorfes in Apenrade. Foto: Karin Riggelsen

Fast zwei Jahre nach dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin sind die Veranstalter der Märkte auch in Dänemark weiter auf Sicherheit bedacht. In Tondern und Apenrade wurden Sicherheitspläne erarbeitet.

Die Weihnachtsmärkte in Tondern und Apenrade werden dieses Jahr durch Betonklötze gegen Anschläge mit Fahrzeugen gesichert. Das berichtet DR P4 Syd.

Die Maßnahmen sind eine Lehre aus dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin 2016, als ein Mann mit einem Lkw in die Menschenmenge fuhr und elf Personen tötete.

„Wir haben das ganze Weihnachtsdorf mit Feuerwehr, Polizei und Kommune inspiziert und uns darauf geeinigt, dass wir uns ordentlich absichern müssen“, sagt Malene Bruhn, Projektleiterin des Weihnachtsmarktes Julehjertebyen in Apenrade zu DR P4 Syd.

In allen Buden auf dem Markt ist ein Sicherheitsplan ausgehängt, die Helfer werden instruiert und an den Eingängen zum Markt sind Betonklötze platziert worden, um mögliche Attentäter in Fahrzeugen aufzuhalten.

Es ist das zehnte Mal, dass das Weihnachtsdorf aufgebaut wurde – zum ersten Mal wurde der Markt jetzt gegen Terroranschläge gesichert. „Das ist die Welt, in der wir leben, und darauf müssen wir und einstellen“, sagt Bruhn.

Die Betonklötze in Apenrade sollen derweil so wenig wie möglich auffallen. Weihnachtsbäume wurden darin eingesetzt und Weihnachtsschmuck soll dafür sorgen, dass die Klötze die friedliche Stimmung nicht stören.

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