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Zum ersten Mal dabei: Anja erzählt vom BDN-Spargelessen

Zum ersten Mal dabei: Anja erzählt vom BDN-Spargelessen

Zum ersten Mal dabei: Anja erzählt vom BDN-Spargelessen

Apenrade/Aabenraa
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Der Raum in der Freienwiller Gaststätte mit BDN-Mitgliedern gefüllt. Foto: Privat

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Der Apenrader Ortsverein hatte traditionell zum Spargelessen eingeladen. Die Apenraderin Anja Eggert war dabei und freut sich, alte Bekannte wiedergetroffen zu haben.

„So haben wir uns den Abwasch gespart“, sagt Anja Eggert. Die Apenraderin nahm zum ersten Mal am Spargelessen teil, das der Apenrader Ortsverein des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN) traditionell in der Erntezeit des Edelgemüses, das auch als königliches Gemüse bezeichnet wird. 

Eigentlich trifft sich Eggert einmal in der Woche mit der Familie zum gemeinsamen Essen, „doch wurden wir dieses Mal stattdessen von meiner Mutter zum BDN-Spargelessen eingeladen“, erzählt sie. So machten sie sich nach Freienwill auf den Weg, wo die Veranstaltung zum dritten Mal stattfand. Zuvor ging die Fahrt zu einem anderen Gasthof, der jedoch nicht mehr existiert.

„Es war sehr gemütlich. Schön war, dass wir alte Bekannte wiedertrafen, die wir seit Langem nicht gesehen hatten. So kam man ins Gespräch und es wurden alte Erinnerungen aufgefrischt“, berichtet sie.

Wer mochte, bestellte Schinken zum Spargel. Es gab jedoch auch eine andere Alternative. Foto: Privat

Das Essen sei gut gewesen und man sei satt geworden, fügt Anja Eggert noch hinzu.

Das bestätigt auch Hans-Thomas Lorenzen, der Vorsitzende des BDN-Ortsvereins. Er ist wieder sehr zufrieden mit dem Angebot, zu dem sich abermals knapp 30 Mitglieder angemeldet hatten. „Dass wir im Vorstand beschlossen haben, den Vereinszuschuss zu erhöhen, kommt offensichtlich gut bei den Leuten an“, sagt er. „Ich denke, es spielt aber auch eine Rolle, dass es eine Nicht-Schinken-Alternative gibt“, fügt er hinzu. Statt des Schinkens konnten die Teilnehmenden Lachs wählen, zu dem sich etwa ein Viertel der Gäste entschied.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Zusammenhalt: Es geht noch viel mehr in Nordschleswig“