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Ausschuss forderte Antworten von Campingplatzpächtern

Ausschuss forderte Antworten von Campingplatzpächtern

Ausschuss forderte Antworten von Campingplatzpächtern

jrp
Apenrade/Aabenraa
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Es gibt inzwischen mehr sogenannter Tiny Houses auf dem Campingplatz in Scherriff. Foto: Jan Peters

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Es gab einige Kritik an den Pächtern der Campingplätze in Loddenhoi und Scherriff. Nach einem Treffen mit Vertretern des Stadtrates und den Pächtern gibt es jetzt mehr Klarheit, wie es weitergehen soll.

Vor eineinhalb Jahren, ab Januar 2023,  pachtete ein Tiny-House-Anbieter aus Schleswig-Holstein die Campingplätze in Loddenhoi (Loddenhøj) und Scherriff (Skarrev). Es sollte ein neues Konzept eingeführt werden: Mit selbst hergestellten Tiny Houses sollten zahlungskräftige Gäste in die Kommune gelockt werden.

Kontakt zu Pächtern

Es gab jedoch Verzögerungen, wie Vertreter des Pächterunternehmens Tiny Hygge jetzt bei einem Treffen mit dem zuständigen Ausschuss des Stadtrates sagten. Man sei sehr verärgert darüber, wie Erik Uldall Hansen, der Vorsitzende des Ausschusses für nachhaltige Entwicklung (ulvalg for bærdygtig udvikling, UBU), gegenüber „JydskeVestkysten“ sagte.

Der Ausschuss hatte die Unternehmer gebeten, sich den Fragen des Ausschusses zu stellen, denn die Erwartungen waren bis dahin nicht erfüllt. Zudem gab es Kritik von früheren Dauercampern, die die Plätze verlassen mussten, damit das neue Konzept umgesetzt werden konnte.

Zufrieden mit Ausschuss

Nach dem Treffen zeigte sich Uldall Hansen zufrieden. So wurde die Verzögerung unter anderem mit dem Bau des Abwassersystems begründet, das durch die Sturmflut im vergangenen Oktober anders als geplant verlegt werden musste. 

Kritik gab es jedoch auch von Anwohnerinnen und Anwohnern rund um die beiden Campingplätze. Die verurteilen unter anderem das Pächterkonzept, Tiny Houses zu kaufen, auf einen der Plätze zu stellen und dann vermieten zu lassen. Lange waren die Plätze auch kaum von Camperinnen und Campern besucht. 

Enger Kontakt zu Pächtern

Sogenannte Dialogtreffen mit den Anwohnenden und den Pächtern sollen in Zukunft für Annäherung und bessere Stimmung sorgen. Das Projekt wird darüber hinaus eng vom Ausschuss verfolgt. Deshalb blickt Erik Uldall Hansen positiv in Zukunft und ist sicher, die richtigen Pächter gefunden zu haben, wie er gegenüber der Zeitung sagte. 

Auch Ulrik Ortiz Rasmussen und Henrik Frisenberg von „Tiny Hygge“ zeigten sich zufrieden. „Es war ein gutes, konstruktives Treffen“, sagte Rasmussen gegenüber „JydskeVestkysten“.

 

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