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Apenrader Investorengruppe plant Indoor-Padelcenter

Apenrader Investorengruppe plant Indoor-Padelcenter

Apenrader Investorengruppe plant Indoor-Padelcenter

Apenrade/Aabenraa
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So soll das geplante Padelcenter am Vestvejen aussehen. Foto: Pressefoto

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Überall in der Kommune schießen Padelbahnen wie Pilze aus dem Boden. Im Apenrade ist jetzt ein kommerzielles Indoor-Center in Planung.

Wenn der Plan hält, dann kann ab der ersten Jahreshälfte 2022 Padeltennis in einer eigens dafür gebauten Halle gespielt werden.

Eine Investorengruppe bestehend aus den Brüdern Per und Tom Roth sowie aus Frank Waller und Michael Witt stehen hinter dem Projekt, das in Apenrade entstehen soll.

Die Geldgeber haben sich auch schon eine konkrete Adresse ausgesucht. Am Vestvejen 174 – auf dem Grundstück, wo unter anderem die Apenrader Tierklinik beheimatet ist – soll das Indoor-Padelcenter entstehen.

Die nächste wichtige Entscheidung wird auf der Sitzung des Wachstums- und Entwicklungsausschusses der Kommune Apenrade gefällt. Die Kommunalpolitiker müssen dann nämlich dazu Stellung nehmen, ob sie einer notwendigen Bebauungsplanänderung zustimmen oder nicht.

Das Padelcenter soll auf dem Gelände neben der jetzigen Tierklinik entstehen. Foto: Pressefoto

Padeltennis ist populär

Padeltennis ist eine wachsende Trendsportart. Padelbahnen und -zentren schießen landesweit wie Pilze aus dem Boden. Auch in der Kommune Apenrade gibt es bereits mehrere Outdoor-Spielflächen. Ein Indoor-Center gibt es indes bislang noch nicht.

„Viele Bürger der Kommune fahren in Zentren in anderen Städten. Das müssen sie dann künftig nicht mehr, wenn wir die Türen unseres Padelcenters am Vestvejen öffnen“, sagt der Sprecher der Investorengruppe, Tom Roth. „Sobald die nötigen Genehmigungen vorliegen, ist Baubeginn“, fügt er hinzu.

Tom Roth (l.), Frank Waller (Mitte), Per Roth (r.) und Michael Witt (nicht auf dem Foto) sind alle mit dem Padeltennis-Virus infiziert. Sie stehen vor dem roten Gebäude am Vestvejen 174, das gegebenenfalls abgerissen werden muss, um dem Indoor-Padelcenter Platz zu machen. Foto: Pressefoto

Ein sozialer Sport

„Der Sport ist für alle zugänglich. Wir erhielten erst vor Kurzem eine Einführung in den Sport und waren sofort begeistert. Selbst Menschen, die nicht ein ausgeprägtes Talent für Rückschlagspiele haben. Im Gegensatz zum Tennis bleibt der Ball im Spiel, auch wenn mal die, Luft herausgenommen’ wird. Dennoch kommt der Puls hoch. Padeltennis wird in der Regel als Doppel gespielt, welches dem Spiel auch eine nicht unwesentliche soziale Komponente gibt“, sagt Roth.

„Wir finden, dass Apenrade ein eigenes Center haben sollte – genauso wie alle Provinzstädte, die etwas auf sich halten. Wir werden natürlich ein kommerzielles Center bauen, aber laden Vereine aus der näheren und ferneren Umgebung gerne zu einer breiten Zusammenarbeit ein“, betont der Sprecher der Investorengruppe.

Investoren mit gutem Riecher

Die vier Männer sind in der hiesigen Wirtschaftsszene keine Unbekannten und haben in der Vergangenheit einen guten Riecher bewiesen.

Tom und Per Roth haben gemeinsam mit Frank Waller Hjem-IS Danmark besessen und geleitet. Sie kauften das Unternehmen 2013 für 0 Kronen und verkauften es vier Jahre später für einen zweistelligen Millionenbetrag. Michael Witt ist Miteigentümer und Direktor in dem Apenrader Unternehmen „Bering Ure og Smykker“, bei dem Frank Waller als Finanzdirektor tätig ist. Tom Roth, Frank Waller und Michael Witt gehören auch zu den Investoren des Apenrader Kaffeeunternehmens „Have a Coffee“.

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