Leserbeitrag

„Mit dem Ruderboot rund um Dänemark“

Mit dem Ruderboot rund um Dänemark

Mit dem Ruderboot rund um Dänemark

Hanns Peter Blume
Ruttebüll/Rudbøl
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1.500 Kilometer warten auf die beiden Ruderer Foto: Hanns Peter Blume

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Am Montag sind Christian Havrehed und Lars Gabe vom Ruttebüller See aufgebrochen, um einmal um Dänemark zu rudern. Mit der 1.500 Kilometer langen Tour wollen sie für saubere Meere werben. Hanns Peter Blume war dabei, als sie zu dem Abenteuer aufgebrochen sind.

Die beiden Ruderer Christian Havrehed und Lars Gabe wollen einmal um Dänemark rudern. Es geht ihnen nicht um die besondere Ruderleistung, sondern sie setzen sich für die Sauberhaltung der Meere ein. Es ist das erste Mal, dass jemand mit dem Ruderboot versucht, Dänemark zu umrunden.

Für Christian Havrehed ist es nicht das erste Abenteuer dieser Art: Er ist als erster Däne gemeinsam mit einem chinesischen Freund über den Atlantik gerudert. Übrigens mit dem gleichen Ruderboot.

Am Montag sind die beiden Ruderer vom Ruttebüller See (Rudbøl Sø) aufgebrochen und am 31. Juli wollen sie in Kollund ankommen.

Hanns Peter Blume war dabei, als es losging:

Der erste Schreck heute früh: Der Start war von 10.18 Uhr bei Ruttebüll auf 8.18 Uhr vorgezogen worden. Um 7.55 Uhr waren meine Frau und ich überhastet von Tingleff (Tinglev) gestartet, vielleicht konnten wir den Start noch miterleben. Ankunft Ruttebüll 8.35 Uhr.

Die Ruderer sind noch am Bootsanleger bei der Wiedaubrücke. Ich sehe, dass sie es nicht so überaus eilig haben, von hier loszukommen, also keine Hetze für das schwache Herz. Wie ich erfahre, ist der Startzeitpunkt vorverlegt worden, da man bei ablaufendem Wasser noch möglichst durch die Wiedauschleuse kommen möchte. Eine weitere Person steht bei den Ruderern und macht ein paar Aufnahmen mit dem Handy. Dann der Start um 8.45 Uhr.

Lars Gabe winkt zum Abschied. Foto: Hanns Peter Blume

Eine dreiviertel Stunde später Begegnung mit den Ruderern bei Nordermühle (Nørremølle). Und dann wieder in Hoyer um 10 Uhr beim dänischen Ruderklub (Højer Bådklub). Kurzer Empfang und eine Tasse Kaffee, dann geht es weiter, denn die Tore der Wiedauschleuse werden sich gegen 11 Uhr automatisch schließen, da das Wasser dann zurückkehrt.

Die beiden Ruderer bei der Wiedauschleuse Foto: Hanns Peter Blume

Im wirklich letzten Augenblick gelingt die Passage durch die Schleuse. Das war sehr knapp! Die Tore sind nun bis zum Einsetzen der nächsten Ebbe für Stunden verschlossen.

Wir verabschieden uns von den beiden Ruderern und wünschen ihnen alles Gute für ihre 1.500 Kilometer lange Tour. Wir wollen sie gerne wiedersehen am 31. Juli bei Kollund/Schusterkate.

Die Aktion wird unter anderem von der Reederei Jebsen unterstützt.

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Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
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