Ruderregatta

NRV: Ruderer gingen nicht leer aus

NRV: Ruderer gingen nicht leer aus

NRV: Ruderer gingen nicht leer aus

Marc-Oliver Klages
Leer/Nordschleswig
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Kim Schauer Boysen (vorn) und Fleming Mathiesen nach ihrem Sieg in Leer. Foto: NRV

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NRV-Rudertrainer Marc-Oliver Klages berichtet über die Teilnahme an der Ruderregatta in Leer.

Nach drei Jahren Pause veranstaltete der Ruderverein Leer am 10. und 11. September wieder seine traditionelle Regatta im alten Handelshafen von Leer.

Mit dabei war eine kleine Gruppe Mastersruderer vom Nordschleswigschen Ruderverband (NRV), die den Weg nach Ostfriesland antraten. Die Aktiven waren Eva Weitling und Fleming Mathiesen vom Ruderverein Hoyer sowie Kim Schauer Boysen vom Apenrader Ruderverein.

Leer ist schon immer eine Regatta mit internationalem Flair gewesen. Durch die Nähe zu den Niederlanden tragen sich auch stets Mannschaften von dort in die Starterlisten ein. So auch in diesem Jahr, wo sich eine große Gruppe vom Ruderverein in Groningen angemeldet hatte.

Zwei Rennen binnen einer Stunde

Am Sonnabend starteten Fleming und Kim bei bestem Regattawetter jeweils im Masters Einer, den Fleming gewann. Kim belegte den zweiten Platz. Nur eine Stunde später mussten die beiden wieder am Startponton festmachen. Diesmal im Doppelzweier gegen die Konkurrenz aus Groningen. Nach hartem Kampf auf der 1000 Meter langen Strecke hatten unsere beiden Ruderer ihre Bugspitze vorn und legten glücklich am Siegersteg an. Die Freude war riesig, zumal es für Kim der erste Sieg in dieser Saison war.

Die Tatsache, dass Fleming innerhalb einer Stunde gleich zwei Rennen gewann, er der älteste Teilnehmer der Regatta war und der NRV die weiteste Anreise zur Regatta hatte, rief auch die lokale Presse auf den Plan. Ein Vertreter der Ostfriesen-Zeitung kam nach dem Rennen zu unserem Bootstrailer und interviewte uns.

Kein Sieg beim Sprint

Am Sonntag ging es dann für unsere Aktiven auf die 300 Meter lange Sprintstrecke. Den Anfang machten Eva und Fleming im Mixed Doppelzweier und sie belegten den zweiten Platz. Eine gute Stunde später griffen dann Fleming und Kim noch einmal im Einer ins Renngeschehen ein. Auch hier sah man, dass ihnen die kurze Sprintdistanz nicht so gut liegt wie die 1000 Meter. Es kam leider kein Sieg dabei heraus.

Alles in allem war es eine tolle Regatta, die einen Besuch wert ist. Und das liegt nicht zuletzt an dem reichhaltigen Kuchenbuffet, welches die Mitglieder des Ruderverein Leer in ihrem Bootshaus aufgebaut hatten.

Nach den Rennen waren die Boote schnell verladen, und gegen Mitternacht war auch der letzte Teilnehmer wieder zu Hause in Nordschleswig.

Die Regattaergebnisse gibt es hier in der Übersicht (eine Suche ist am Fuße des Dokuments möglich)

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