LHN-Generalversammlung

Jørgen Popp Petersen bleibt LHN-Spitze

Jørgen Popp Petersen bleibt LHN-Spitze

Jørgen Popp Petersen bleibt LHN-Spitze

Nordschleswig/Sønderjylland
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Jørgen Popp Petersen ist als Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Hauptvereins für Nordschleswig am Dienstagabend wiedergewählt worden. Foto: Helge Möller

Der bisherige Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Hauptvereins für Nordschleswig, Jørgen Popp Petersen, ist am Dienstagabend als Vorsitzender wiedergewählt worden. Der Jahresabschluss des LHN endet mit einem Minus.

Der alte Vorsitzende ist auch der neue Vorsitzende: Jørgen Popp Petersen bleibt Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Hauptvereins für Nordschleswig. Am Dienstagabend wurde er auf der Generalversammlung in Tingleff/Tinglev wiedergewählt. Es gab keinen Gegenkandidaten.

Die beiden Vorstandsmitglieder Jan David und Uwe Matzen wurden ebenfalls ohne Gegenkandidaten wiedergewählt.

Minus beim LHN

LHN-Direktor Tage Hansen legte den Finanzbericht für 2019 vor. Der wies ein Minus von 557.000 Kronen auf. Das sei zwar „nicht zufriedenstellend", aber es gebe dafür „gute Erklärungen".

„Wir haben noch nie so viele Aufgaben im Hause gehabt, aber wir hatten einfach nicht Mitarbeiter genug, um die Aufgaben zu lösen", erklärte Tage Hansen.

Dadurch erreichte LHN sein Umsatzziel für 2019 nicht. 2018 hatte der LHN noch einen Umsatz in Höhe von 21,2 Millionen Kronen erwirtschaftet, doch im vergangenen Jahr war dieser auf 19,3 Millionen Kronen geschrumpft.

Stellen konnten nicht besetzt werden

Dem LHN fehlten 2019 vier Mitarbeiter, doch keine der Stellen konnten neu besetzt werden. „Es ist sehr schwierig ausgebildete Mitarbeiter für die Landwirtschaftsberatung zu finden", erklärt der LHN- Direktor. Zum Jahreswechsel sei es schließlich gelungen vier neue Mitarbeiter einzustellen.

Der LHN habe es geschafft, im Laufe des Jahres Kosten zu sparen. Darüber hinaus habe der Landwirtschaftsverein 2019 massiv in EDV und neuen digitalen Systemen investiert, sowie in die Renovierung der Gebäude in Tingleff.

Dies habe zum Minus beigetragen, doch der Rechenschaftsbericht wies dennoch ein Eigenkapital von 3,5 Millionen Kronen auf.

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