Kommunalwahl

Die SP-Plakat-Karawanen ziehen durch Nordschleswig

Die SP-Plakat-Karawanen ziehen durch Nordschleswig

Die SP-Plakat-Karawanen ziehen durch Nordschleswig

dodo/rie
Nordschleswig
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Bei strahlendem Sonnenschein werden in Sonderburg die Plakate bereit gemacht. Foto: Ilse Jacobsen

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Am Sonnabend fiel der Startschuss zum Aufhängen der Wahlplakate für die kommende Kommunalwahl. Die Kandidatinnen und Kandidaten der Schleswigschen Partei und ihre Helfer waren im ganzen Landesteil auf den Straßen unterwegs, um sich die besten Plätze für ihre Plakate zu sichern.

Seit 12 Uhr am Sonnabend werden Wände, Laternen und Masten in ganz Dänemark wieder von den Parteien für ihre Wahlplakate in Beschlag genommen. Auch die Kandidaten der Schleswigschen Partei (SP) sind auf den Straßen in Nordschleswig unterwegs, um ihre Plakate anzubringen.

„Es läuft super, alles geht flott von der Hand und das Wetter könnte besser nicht sein“, sagt Louise Thomsen Terp, die mit ihren 20 Helferinnen und Helfern in Abel (Abild), Tondern (Tønder) und Mögeltondern (Møgeltønder) unterwegs ist.

Ähnlich gut läuft es auch bei ihrem Kollegen Christian Andresen in Uberg (Ubjerg) und Seth (Sæd). Wir haben nur ein Problem, wir mussten einige Plakate nachbestellen und die wurden aufgeleimt. Wir sind jetzt nicht sicher, wie gut der Leim hält, dass muss sich erst zeigen“, sagt Andresen.

SP-Kandidat Jørgen Popp Petersen hat zur Unterstützung seine Tochter Thea dabei. Foto: Karin Riggelsen

Generell setzt die SP in allen Kommunen nur noch Kunststoffplakate ein. Die bringen neben der Tatsache, dass sie durch bessere Wiederverwertbarkeit umweltfreundlicher sind, auch noch weitere Vorteile mit sich.

„Die Dinger sind klasse“, sagt Thore Naujeck, SP-Kanidat in Apenrade. „Sie sind richtig leicht, das macht das Aufhängen deutlich angenehmer. Die alten Dinger waren viel schwerer, was sie auch gefährlicher gemacht hat, wenn sie durch Sturm weggeweht wurden“, so Naujeck weiter.

Auch wenn es für ihn die erste Wahl als SP-Kandidat ist, in Sachen Plakate aufhängen sei er schon ein alter Hase, sagt er. „Dadurch, dass ich seit Kindesalter an, meinem Vater und Stephan Kleinschmidt dabei geholfen habe, läuft das schon wie im Schlaf. Das ist gar kein Problem“, so Thore Naujeck mit einem Grinsen.

Ablaufplanung in der Kommune Apenrade. Foto: Karin Riggelsen

Kleinschmidt war zeitgleich in der Kommune Sonderburg unterwegs. Für ihn ist es bereits die siebte Wahl. „Jetzt beginnt die heiße Phase und der Endspurt. Jetzt geht es um die Wähler, die nun auch Lust auf die Kommunalwahl und Politik bekommen sollen. Die Kandidaten sind schon seit langem ungeduldig. Jetzt ist es wie bei den Kühen, die wieder auf das Feld gelassen werden“, so der SP-Mann.

Er hofft, dass die SP in Sonderburg ihren positiven Einfluss halten kann.

Der Parteivorsitzende der SP, Carsten Leth Schmidt, ist am Sonnabend in Hoptrup unterwegs gewesen. Einen Kampf um die besten Plätze musste er mit den anderen Parteien nicht ausfechten.

„Wir handhaben das hier mit den anderen Parteien ganz gemeinschaftlich und gehen alle gemeinsam durch die Straßen, um unsere Plakate afzuhängen. Wir sind sicher nicht die schnellste Truppe, aber dafür haben wir es schön gemütlich“, so Leth Schmidt mit einem Lachen.

In Hoptrup ziehen alle Parteien beim Aufhängen der Plakate an einem Strang. Foto: Karin Riggelsen
SP-Kandidat Kurt Asmussen und Kumpel Jonas Iversen nutzen jede freie Fläche. Foto: Karin Riggelsen
In Tingleff wurde ein großes Plakat enthüllt. Foto: Friedrich Hartung
Foto: Friedrich Hartung
Foto: Karin Riggelsen
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