Gastronomie

Pacht der Sporthallencafeteria aufgegeben – aus gutem Grund

Sporthallencafeteria aufgegeben – aus gutem Grund

Sporthallencafeteria aufgegeben – aus gutem Grund

Bülderup/Bylderup
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Erwarteter Familienzuwachs hat Anika Laukamp bewogen, als Betreiberin der Bülderuper Sporthallencafeteria aufzuhören (Archivfoto). Foto: Karin Riggelsen

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Nach knapp zwei Jahren zieht sich Lokalmatadorin Anika Laukamp als Betreiberin der Cafeteria des Bülderuper Sportcenters zurück. Der Beweggrund ist einleuchtend und freudig zugleich.

Sie war Teil der doppelten Neubesetzung im Bülderuper Sportcenter.

Während es auch einen Wechsel beim Hallenwartposten gab, übernahm Anika Laukamp vor knapp zwei Jahren die Pacht der Hallencafeteria und wurde auf Teilzeit zudem als Reinigungskraft eingestellt.

Ende des Monats ist für sie Schluss. Für die Cafeteria wird inzwischen eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger gesucht.

Beim Hallenwartposten hatte es ebenfalls wieder eine Veränderung gegeben. Steven Hansen entschied auch, einen anderen Weg einzuschlagen. Seit dem Jahreswechsel ist mit Stefan Paulsen ein neuer Hallenwart im Amt.

Andere Umstände

Der Grund von Anika Laukamp für den Rückzug als Cafeteria-Betreiberin ist ebenso einfach wie nachvollziehbar.

„Ich bin schwanger und erwarte bald mein nächstes Kind“, so die Bülderuperin, die bereits zwei Kinder im Alter von 17 und 3 Jahren hat. Mit einem weiteren Kind lasse sich der Cafeteriabetrieb in der Sporthalle mit dem Familienleben nicht vereinbaren.

„Ich habe es mit der Cafeteria zwei Jahre versucht und bereue den Entschluss nicht. Ich werde mich beruflich aber neu orientieren“, so die Lokalmatadorin, die vor der Cafeteriazeit viele Jahre als Tagesmutter gearbeitet hatte.

Vor allem das erste Jahr sei coronabedingt schwierig gewesen, sagt die bald ehemalige Pächterin, die ihren Schwerpunkt unter anderem auf Mittagstisch, Essen außer Haus und auf Festgesellschaften gelegt hatte.

Mit dem normalen Trainingsbetrieb war und ist in der Sporthallencafeteria kaum Geld zu verdienen. Eher bei Turnieren oder größeren Veranstaltungen konnten sich Aktive und Zuschauende in der Cafeteria mit Speis und Trank versorgen.

Wichtig für einen Umsatz seien auch geschlossene Gesellschaften, so Laukamp rückblickend.

Wer möchte übernehmen?

Der Sporthallenvorstand hat die Cafeteria-Pacht inzwischen neu ausgeschrieben. Bewerbungsfrist ist der 15. August.

Potenzielle Nachfolgerinnen und Nachfolger können schon ab dem 1. September loslegen.

Man sei kompromissbereit und lasse neuen Pächtern relativ freie Hand, damit es gelingt, die Cafeteria weiterbetreiben zu können, so Vorsitzender Christian Iwersen zum „Nordschleswiger“.

Eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger müsse nicht täglich von morgens bis abends geöffnet haben.

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