Rechtsprechung

Siebte Verurteilung in großem Drogenfall

Siebte Verurteilung in großem Drogenfall

Siebte Verurteilung in großem Drogenfall

Sonderburg/Sønderborg
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Am Gericht in Sonderburg hat es etliche Schuldsprüche wegen Drogenschmuggels und Drogenhandels gegeben. Foto: Riggelsen (Archiv)

Eine Personengruppe aus Apenrade und Umgebung musste sich wegen Drogenschmuggels und Drogenverkaufs verantworten. Acht weitere Verdächtige sitzen noch in U-Haft.

46 Jahre Haft sind mittlerweile zusammengekommen.

In einem umfangreichen Drogenfall ist am Gericht in Sonderburg am Donnerstag ein weiterer Mann verurteilt worden.

Ein 27-Jähriger muss für fünf Jahre ins Gefängnis. Drei Jahre Haft lautete das Urteil am 20. April für einen 22-Jährigen, teilt die Polizei für Südjütland und Nordschleswig mit.

Während der 22-Jährige das Urteil annahm, ließ der 27-Jährige offen, ob er in Berufung gehen wird.

Inzwischen sind in dem Fall sieben Personen wegen Drogenschmuggels und Drogenhandels zu hohen Haftstrafen verurteilt worden.

Aus den Niederlanden

Es ging dabei um größere Mengen Kokain, Ecstasy und Haschisch. Die Drogen wurden laut Polizei von den Niederlanden nach Dänemark geschmuggelt.

Bereits im vergangenen Jahr wurden ein 21-Jähriger aus dem Raum Tondern (neun Jahre Gefängnis) sowie drei junge Männer aus Apenrade (Aabenraa) im Alter von 22, 21 und 20 Jahren (fünf, acht und sechs Jahre Haft) verurteilt. Sie nahmen ihre Urteile an.

Ein 22-Jähriger aus dem Großraum Apenrade bekam mit zehn Jahren die bislang höchste Strafe.

Er ging in die Berufung, das Urteil wurde vom Westlichen Landgericht aber bestätigt.

Weitere Verdächtige

Mit den Schuldsprüchen ist der große Fall noch immer nicht abgeschlossen. Weitere acht Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft, so die Polizei.

Da die Ermittlungen gegen diese Personen noch laufen, können keine weiteren Details bekannt gegeben werden, heißt es weiter.

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