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Bergmarathon: Kaum noch Corona zu spüren

Bergmarathon: Kaum noch Corona zu spüren

Bergmarathon: Kaum noch Corona zu spüren

Apenrade/Aabenraa
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Im Konfettiregen machten sich die Läuferinnen und Läufer auf den Weg. Foto: Arne Matthiesen

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Wie in den vergangenen Jahren dominierte ein Apenrader Sportler die Marathon-Riege.

Es war, als wenn es Corona nicht gegeben hätte. Der Apenrader Bergmarathon (Aabenraa Bjermarathon) startete am Sonnabendmorgen um Punkt zehn Uhr mit der traditionellen Startglocke, mit deren Klang die Marathonis auf die 42,195 Kilometer lange Laufstrecke geschickt wurden. Und auch der Konfetti-Regen fehlte nicht.

Gute Stimmung

Im Start- und Zielbereich auf dem Apenrader Storetorv trafen sich die Läuferinnen und Läufer und machten sich für ihren Lauf warm. Es wurde gefachsimpelt und gelacht. Ein Stück Normalität ist zurückgekehrt, freuten sich einige der Zuschauer, die sich dort versammelt hatten, um die Sportler anzufeuern.

Mitveranstalter Per Hussmann betätigte sich wie gewohnt als Ansager im Start- und Zielbereich. Foto: Jan Peters
Jesper Meins kam nach 2:54:56 Stunden ins Ziel. Foto: Arne Matthiesen
Begitte Hansen, die schnellste Bergmarathon-Läuferin 2021 mit ihrem Pokal Foto: Arne Matthiesen

Und auch der Veranstalter Per Hussmann von Sportevent Syd freut sich, dass der Lauf stattfinden konnte. „Es ist toll, wieder einen Lauf veranstalten zu können. Fast zwei Jahre haben wir kaum etwas auf die Beine stellen können“, sagte er.

Kaum zu merken aber doch vorhanden

Und obwohl im Start- und Zielbereich kaum etwas von Corona zu merken war, hat sich im Vergleich zu den Vorjahren doch etwas verändert. So wurde unter anderen auf den großen Bildschirm verzichtet, der in den Jahren zuvor dort stand und den Zuschauern einen Überblick über die Veranstaltung verschaffte. „Das haben wir gemacht, damit sich nicht zu viele Zuschauer sammeln. Etwas Vorsicht muss ein“, so Hussmann.

Gute Stimmung bei den Läuferinnen und Läufern Foto: Arne Matthiesen
Bei allen Läufen, so wie hier beim Kinderrennen über 1,5 Kilometer, gab es den obligatorischen Konfettiregen beim Start. Foto: Arne Matthiesen

820 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zu dem Event angemeldet. Zwar lange nicht so viele, wie in den Jahren zuvor, doch dafür hat Hussmann eine Erklärung: „Viele wussten nicht, dass oder ob der Bergmarathon stattfinden kann und haben sich deshalb nicht angemeldet“, erklärte er.

Hussmann wies darauf hin, dass die schnellsten Läufer den Streckenrekord stellen, denn „die Strecke, die heute absolviert wird, gibt es so zum ersten Mal“.

Bei früheren Bergmarathons liefen die Marathonis eine Nord- und Südroute oder eine Oste- und Westroute. 2021 musste die Ostroute, von der Apenrader Innenstadt bis nach Scherif (Skeræv) zweimal absolviert werden. Es werden weniger Helfer benötigt, so der Grund für die coronabedingte Entscheidung.

Überlegener Sieg

102 der Teilnehmergruppe machten sich auf, um die Marathonstrecke zu laufen. Auch die war verändert. Es wurde zweimal die sogenannte Ostroute gelaufen, die von der Apenrader Innenstadt bis nach Scherif (Skeræv) führte. Der Apenrader Jesper Meins dominierte – wieder einmal – auf dieser Strecke. Nach 2:54:56 Stunden erreichte er das Ziel und wurde dort mit großem Applaus empfangen. Nach ihm kamen als Zweiter Brian Arreborg Hansen mit einer Zeit von 2:59:46 Stunden ins Ziel, gefolgt von Begitte Hansen (3:09:45 Stunden), der ersten Frau des Marathonfeldes.

Warten auf den Start Foto: Arne Matthiesen

Nach Ende der Veranstaltung zeigte sich Per Hussmann sehr zufrieden: „Auch wenn wir Veranstalter vielleicht ein wenig eingerostet waren, hat doch alles gut geklappt“, erklärte er.

Der Bergmarathon fand im vergangenen Jahr übrigens virtuell statt.

Der Bergmarathon ist etwas für die ganze Familie. Foto: Arne Matthiesen
Mitveranstalter Per Hussmann mit der Bergmarathon-Medaille 2021 Foto: Arne Matthiesen
Auch Geher waren dabei. Foto: Arne Matthiesen
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