Kommunalwahlen

Mehr Jugendliche in die Wahlkabinen

Jon Thulstrup
Jon Thulstrup Online-Redaktion
Apenrade/Aabenraa
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Foto: Scanpix

Wenn die Dänen am 21. November wählen gehen, dann hofft die Kommune Apenrade, dass auch viele Jugendliche ihr Kreuz machen werden.

Um mehr Jugendliche in die kommenden Kommunalwahlen mit einzubeziehen, wird die Kommune Apenrade in mehreren Schulen und Bildungsinstitutionen Wahlkabinen aufstellen. Auf diese Weise können Jugendliche per Briefwahl wählen, heißt es in einer Pressemitteilung der Kommune Apenrade.

„Viele Jugendliche haben einen stressigen Alltag, der sie daran hindern könnte, am 21. November wählen zu gehen. Dieser Herausforderung wollen wir nun entgegenkommen und geben den Jugendlichen die Möglichkeit, an ihrer Schule per Briefwahl zu wählen“, sagt die Juristin Sara Lund Mathiesen von der Kommune Apenrade, die die Verantwortung für den praktischen Wahlablauf in der Kommune hat.

Die Aktion solle den Jugendlichen einen tieferen Einblick in die Demokratie gewährleisten und veranschaulichen, welchen Einfluss sie mit ihrem Kreuz auf die Lokalpolitik haben können, so die Pressemitteilung.

„Wenn man wählen geht, dann kann man auch die politische Richtung der Kommune beeinflussen. Das ist eine große Möglichkeit, sich für sein Lokalgebiet einzusetzen – und das wollen wir den Jugendlichen gerne klarmachen“, erklärt die Chefin des Stadtrats- und Direktionssekretariates, Ditte Lundgaard Jakobsen.

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