Vereinsarbeit

MTV sucht Hilfe bei DGI und Jugendverband

MTV sucht Hilfe bei DGI und Jugendverband

MTV sucht Hilfe bei DGI und Jugendverband

Apenrade/Aabenraa
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Der Männer-Turnverein ist nicht der einzige Verein, der Nachwuchssorgen hat. Foto: Archiv

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Die Gruppe der 10- bis 18-Jährigen wird nicht mehr vom Verein erreicht. Das soll sich ändern, hat der MTV-Vorstand beschlossen.

In vielen Sportvereinen fehlt es an Mitgliedern und vor allem an Nachwuchs. Das hat verschiedene Ursachen, unter anderem betreiben immer mehr Menschen Individualsportarten. So gehörten zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen im vergangenen Jahr Radfahren, Spazierengehen, Laufen und Schwimmen.

Jugendliche Mitglieder fehlen

Dem MTV Apenrade fehlen vor allem junge Menschen im Alter von 10 bis 18 Jahren – und das, obwohl es die Zusammenarbeit mit der Deutschen Privatschule Apenrade, der angeschlossenen Schulfreizeitordnung (Kind im Mittelpunkt) und den deutschen Kindergärten in Apenrade gibt. So bietet der MTV in der Schule verschiedene Sportarten an, darunter Schulturnen, Badminton und Mini-Handball.

Bewegung und Gesundheit fördern

„Aber wo wir früher traditionell Handball und auch Fußball für die Schüler angeboten und sogar mit Mannschaften in der Liga gespielt haben, ist das seit Jahren nicht mehr möglich. Die Jugendlichen wollen anscheinend lieber zu Hause vor dem Bildschirm sitzen", sagt der MTV-Vorsitzende Gösta Toft. Er weiß, dass er seine Aussage überspitzt, denn es fällt ihm schwer, das hinzunehmen, denn „unser Ziel ist es, dass die Kinder und Jugendlichen sich bewegen und ihr Leben lang gesund bleiben".

Für den MTV-Vorsitzenden Gösta Toft ist es wichtig, dass die Menschen - und vor allem Kinder und Jugendliche - Sport treiben. Foto: Karin Riggelsen

Durch die Zusammenarbeit mit den Kindergärten und der Schule sollten, neben dem Bewegungsangebot, Kinder und Eltern auch auf die Angebote des MTV aufmerksam gemacht werden. „Doch wir müssen leider einsehen, dass uns das nicht gelungen ist", stellt Toft enttäuscht fest.

Hilfe suchen

Doch Toft gibt nicht auf. Bei der jüngsten Vorstandssitzung stand das Thema Nachwuchs erneut auf der Tagesordnung, und es wurde beschlossen, dass Hilfe geholt werden soll. Die erhofft sich Toft vom Deutschen Jugendverband für Nordschleswig (DJN) und dem Breitensportverband DGI. „Wir erhoffen uns Hilfe, den Verein bei Eltern und Kindern bekannter und die richtigen Angebote zu machen, um für die Zukunft besser gewappnet zu sein", erklärt Gösta Toft das Vorhaben.

Schon im Mai, so der Plan, soll das Treffen mit Vertretern des MTV-Vorstandes, des DJN und des DGI stattfinden.

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