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Bergmarathon: Per Hussmann gibt das Steuer aus der Hand

Bergmarathon: Per Hussmann gibt das Steuer aus der Hand

Bergmarathon: Per Hussmann gibt das Steuer aus der Hand

Apenrade/Aabenraa
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Per Hussmann beim jüngsten Bergmarathon (Archivfoto) Foto: Arne Matthiesen

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Er wolle neuen Kräften die Möglichkeit geben, sich zu entfalten, erklärt der langjährige Vorsitzende zu der Entscheidung.

„Nach einem Jahrzehnt als Vorsitzender des Apenrader Bergmarathons (Aabenraa Bjergmarathon) hat Per Hussmann sich dazu entschlossen, das Steuerrad neuen Kräften zur Verfügung zu stellen“, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung des Bergmarathons.

Die Entscheidung ist bei Hussmann schon früher gefallen, dem Bergmarathon-Vorstand mitgeteilt hat er sie allerdings beim Evaluierungstreffen für den jüngsten Marathon.

Neue Kräfte sollen folgen

„Ich denke, der Zeitpunkt ist jetzt der richtige, um kürzerzutreten und es neuen Kräften zu überlassen, die Laufveranstaltung weiterzuentwickeln“, so Hussmann in der Mitteilung. „Der Bergmarathon 2021 war geprägt von Vorsicht, und wir sind dabei zurück zu den Wurzeln gegangen, um ihn durchführen zu können. Deshalb ist es der richtige Zeitpunkt für mich, um als Vorsitzender aufzuhören. Jemand mit anderem Blickwinkel und neuen Ideen soll den Lauf weiterentwickeln“, wünscht sich Per Hussmann.

Er ziehe sich jedoch nicht gänzlich von der Bergmarathon-Arbeit zurück, erläutert er. Er steht weiterhin zur Verfügung, wenn es darum geht, Erfahrungen einzubringen und den neuen Vorsitzenden zu unterstützen, solange das gewünscht wird.

Lob vom Vereinsvorsitzenden

Kenny Bach Hansen, der Vorsitzende des Apenrader Sportvereins „AAIG Atletik, Tri og Motion“, unter dessen Dach der Bergmarathon angesiedelt ist, ist voll des Lobes für Hussmann. „Per ist ein innovativer Mensch. In einer Zeit, in der viele Laufveranstaltungen um Teilnehmer konkurrieren, hat er es laufend geschafft, den Bergmarathon zu erneuern, sodass wir eine steigende Anzahl Teilnehmer verbuchen konnten. Sein Rücktritt wird eine Lücke hinterlassen“, heißt es von Bach Hansen in der Mitteilung.

Nun muss sich jemand finden, der den Bergmarathon-Vorsitz übernimmt.

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