Folketingswahl

Vier Stimmen zur ersten Folketingswahl

Vier Stimmen zur ersten Folketingswahl

Vier Stimmen zur ersten Folketingswahl

Apenrade/Aabenraa
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Vier Erstwähler des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig: (v. l.) Lars Bucka Søndergaard, Ronja Hallmann, Freya Olufsen Sørensen und Michael Heik Hakobyan Foto: Charlotte Hülser

Vier Schüler des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig sprechen über ihre Meinung, Anliegen und Wünsche für die kommende Folketingswahl.

Lars Bucka Søndergaard Foto: Charlotte Hülser

Lars Bucka Søndergaard: „Mein Fokus liegt auf dem Grenzzaun“

„Wir sind ein Teil der Demokratie und können jetzt unsere Stimme erheben. Ich bin jetzt endlich alt genug um zu wählen, fast erwachsen. Das ist sehr spannend. Mein Fokus liegt auf dem Grenzzaun, ich bin gegen die Errichtung des Zaunes. Darüber hinaus liegt mir Sønderjylland sehr am Herzen, ich bin selbst in den jungen SPitzen aktiv. Was den Staatsminister betrifft, da hoffe ich, dass es keinen Wechsel geben wird. Ich würde bei Lars Løkke bleiben.“

Ronja Hallmann Foto: Charlotte Hülser

Ronja Hallmann: „Das Klima ist das wichtigste Ding“

„Ich wähle in jedem Fall. Was das Wahlalter betrifft: Ich bin nicht sicher, ob ich es sinnvoll finde, es runterzusetzen. Ich weiß nicht, ob ich mit 16 Jahren so bereit dafür gewesen wäre zu wählen, wie ich es heute bin. Wir haben jetzt die Chance, etwas zu unserer Demokratie beizutragen. Für mich ist das Klima das wichtigste Ding. Ich wähle keine Partei, die sich nicht für das Klima einsetzt. Darüber hinaus muss sie EU-freundlich sein, denn wir brauchen eine Gemeinschaft in der EU, und wir brauchen eine humane Flüchtlingspolitik. Ich bin nicht sicher, wen ich mir als Staatsminister wünschen würde, ich denke vielleicht Mette Frederiksen.“

Freya Olufsen Sørensen Foto: Charlotte Hülser

Freya Olufsen Sørensen: „Man hat Angst, etwas falsch zu machen“

„Ich wähle zum ersten Mal, und da habe ich schon Angst, etwas falsch zu machen, mich für die falsche Partei zu entscheiden. Es gibt viele Parteien, und sie alle versprechen viel. Man muss da die rosarote Brille absetzen und realistisch auf die Parteien schauen. Ich möchte eine gute Entscheidung treffen. Mein wichtigster Punkt ist das Klima, das ist meine Herzenssache. Viele Leute in meinem Alter haben Angst davor, was in Zukunft mit unserer Welt geschehen wird. Was den Staatsminister angeht: Da brauchen wir definitiv einen Wechsel. Ich denke, Mette Frederiksen wird es, ich würde es mir eigentlich jedoch ein bisschen grüner wünschen."

Michael Heik Hakobyan Foto: Charlotte Hülser

Michael Heik Hakobyan: „Ich würde auch anderen dazu raten, Einsatz zu zeigen“

„Ja, ich gehe wählen! Es passieren so viele Sachen auf dieser Welt, die Wahl ist die Möglichkeit, seine Meinung zu äußern. Ich würde jedem dazu raten, Einsatz zu zeigen. In Dänemark ist mir das Thema Flüchtlinge besonders wichtig. Die Integration von Flüchtlingen ist ein Problem, das muss besser werden. Auch die vermehrte Radikalisierung stellt ein Problem dar. Es ist wichtig, dass diese Probleme gelöst werden. Ich fände es gut, wenn jemand von Alternativet Staatsminister werden würde, Friis zum Beispiel. Ein Wechsel ist immer gut."

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