Kultur

Durch Livemusik auf die Landkarte

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin
Apenrade/Aabenraa
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Dem „Gazzværket“ ist es in den vergangenen Monaten schon gelungen, eine Menge interessanter Bands und Comedians nach Apenrade zu holen. Bisheriger Höhepunkt ist sicherlich das ausverkaufte Konzert im April mit Jacob Dinesen und Band in der Arena. Mit Aabenraa Live soll das ausgebaut werden. Foto: Tønder Festival

Kultur- und Freizeitausschuss der Kommune Apenrade konzentriert sich auf vier Projekte, um Apenrade auf die Landkarte zu setzen.

Die Kommune Apenrade will eine starke und lebendige Musik- und Veranstaltungskultur in der Kommune schaffen, um Apenrade auf die Landkarte zu setzen. Horsens hat es vorgemacht. So etwas Ähnliches könnten sich die Kommunalpolitiker auch für Apenrade vorstellen. Die Idee ist nicht neu und wurde schon bei der Formulierung der Kultur- und Freizeitpolitik im Dialog mit den verschiedenen Akteuren in der Branche entwickelt. Die Politik wurde im Mai des vergangenen Jahres ratifiziert, und nun soll „Butter bei die Fische“.

„Aabenraa Live“, so der Arbeitstitel, ist dabei nur eines von insgesamt vier Fokusprojekten, die die Politiker nun herausgepickt haben, um sie zu forcieren und weiterzuentwickeln. Es wurden im Vorfeld viele andere interessante Ideen präsentiert, doch mit Rücksicht auf die Ressourcen hat der Kultur- und Freizeitausschuss auf seiner jüngsten Sitzung der Verwaltung aufgetragen, sich auf vier Projekte zu konzentrieren.

Neben dem erwähnten „Aabenraa Live“ soll untersucht werden, ob Apenrade das Potenzial für ein Wassersportzentrum hat, das nicht nur den Bürgern hier von Nutzen ist, sondern auch eine gewisse Strahlkraft nach außen haben kann. Eine ähnliche Außenwirkung erhofft sich der Kultur- und Freizeitausschuss durch den Ausbau und die Sichtbarmachung von Rad-, Geh- und Wanderwegen zu den vielen großartigen Natur- und Kulturstätten in der Kommune. Ein gut ausgebautes Wegesystem ist nicht nur für die Kommune Apenrade, die sich Bewegung auf die Fahne geschrieben hat, sondern auch für den Fremdenverkehr von Vorteil.

Der vierte Bereich, in dem die Kommune ihre Anstrengungen verstärken will, würde vor allem der hiesigen Vereinswelt zugutekommen. „Es soll einfacher werden, ehrenamtlich tätig zu sein“, formuliert es Ausschussvorsitzender Lars Kristensen (V). Im Moment müssen die Vereine noch zu viel Zeit auf leidige Schreibtischarbeit verwenden. Hier will die Kommune Abhilfe schaffen, damit sich die Vorstände auf das konzentrieren können, was Spaß macht.

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