Veranstaltungshinweis

Apenrader Pride mit Dragshow, Parade und Gottesdienst

Apenrader Pride mit Dragshow, Parade und Gottesdienst

Apenrader Pride mit Dragshow, Parade und Gottesdienst

Apenrade/Aabenraa
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Ein lokaler Künstler hat sogar schon ein eigenes Apenrader Pride-Wappen designt. (Archivfoto) Foto: Paul Sehstedt

Ende Juni findet die Pride-Woche in Apenrade statt, und die Veranstaltungsreihe ist bunt gemischt.

Seit Jahrzehnten kämpfen queere Frauen und Männer um Anerkennung und Akzeptanz. Eine große Veranstaltung, in der darauf aufmerksam gemacht wird, ist die Pride, ein bunter Umzug, der in vielen Städten weltweit stattfindet.

Doch es gibt sogar den Pride-Monat. Der findet im Juni statt, und in diesem Jahr beteiligen sich auch Apenrader daran – und zwar mit einer Pride-Woche mit verschiedenen unterschiedlichen Veranstaltungen.

Der Höhepunkt der Woche, die vom 24. bis 30. Juni stattfindet, ist auch in der Fördestadt die Parade. Sie nimmt ihren Anfang am „Genforeningspladsen“ und beginnt am Sonnabend, 26. Juni, um 14 Uhr.

Darüber hinaus gibt es unter anderem eine sogenannte Dragshow, ein Konzert, einen Gottesdienst und Interviews mit queeren Menschen. Auch die Deutsche Büchereizentrale Apenrade beteiligt sich am Programm – und alle Veranstaltungen stehen im Zeichen der freien Sexualität.

Das Programm im Überblick:

Donnerstag, 24. Juni

14 Uhr: Banner-Workshop im NygadeHuset
19 Uhr: Kurzfilmabend in Zusammenarbeit mit „Mix" im „Frivilligecenter“ am Ramsherred

Freitag, 25. Juni

18.30 Uhr: Interview mit Tobi live auf Instagram aus der Deutschen Büchereizentrale Apenrade
19 Uhr: Dragshow mit Mizz Privilieze und Diana Diamond im NygadeHuset

Sonnabend, 26. Juni

10 Uhr: Parade, Treffpunkt am „Genforeningspladsen“
12 Uhr: Konzert, „Arena Aabenraa“

Sonntag, 27. Juni

14 Uhr: Gottesdienst u. a. mit Nicolaj Laue Juhl (Jugendpolitischer Sprecher), die Andacht hält Pastorin Anke Krauskopf, „Genforeningspladsen“

Montag, 28. Juni

16 Uhr: Tag der offenen Tür bei „Aura“
18 Uhr: Interview mit Leonie Krauskopf live auf Instagram aus der Deutschen Büchereizentrale Apenrade

Dienstag, 29. Juni

19 Uhr: Film „Tone Ottillie“ in der Sønderjyllandshalle

Mittwoch, 30. Juni

19 Uhr: Vortrag von Mitgliedern des Vereins „Foreningen for transkønnende Børn“ in der Apenrader Bibliothek

Programmänderungen teilen die Veranstalter über die Facebook-Seite „Aura – Aabenraa“ mit.

Pride-Parade

Gay Pride, auch LGBT-Pride (oder einfach nur Pride) ist ein Begriff, der aus der Lesben- und Schwulenbewegung stammt, um den selbstbewussten bzw. selbstachtenden und damit stolzen Umgang mit der eigenen sexuellen Identität zu beschreiben. Stolz wird im Sinne eines „gegen andere an den Tag gelegtes Selbstgefühl seines Wertes“ verwendet, das heißt, im Bezug darauf, so zu sein, wie man ist, sich nicht vor anderen verstecken oder sich für andere verstellen zu wollen und gegebenenfalls für seine Rechte einzutreten. Das Gegenteil davon ist in diesem Fall Scham im Sinne des Empfindens von Unwert und Schande.

Die Idee des Stolzes auf das eigene So-Sein ist auch bei anderen gesellschaftlichen Minderheiten anzutreffen, so zum Beispiel in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung.

Pride wird auch als Kategorie oder Namenszusatz für Publikationen und Veranstaltungen verwendet, die diese Selbstachtung politisch oder kulturell öffentlichkeitswirksam ausdrücken. Am bekanntesten sind dabei die Pride-Paraden, bei denen in Demonstrationszügen Sichtbarkeit für LGBT geschaffen werden soll.

Quelle: Wikipedia

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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