Covid-19

Drei Mitarbeiter der Kommune Apenrade positiv auf das Coronavirus getestet

Drei Mitarbeiter der Kommune Apenrade positiv auf Corona getestet

Drei kommunale Mitarbeiter positiv auf Corona getestet

Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Zwei Mitarbeiter und zwei Nutzer des Wohnheims und Aktivitätscenters vom „Hjernecenter Syd" in Klipleff sind positiv getestet worden. Foto: Kommune Apenrade

130 Personen aus Heimpflege und vom Hjernecenter Syd in Klipleff mussten sich testen lassen. Eine Verfolgung der Infektionsketten ist eingeleitet.

Drei Mitarbeiter und zwei Bürger der kommunalen Heimpflege und aus dem Klipleffer Pflegeheim und Aktivitätscenter für Menschen mit erworbenen Hirnschäden, „Hjernecenter Syd“, sind positiv auf Covid-19 getestet worden.

Eine gründliche Verfolgung der Infektionsketten und Maßnahmen zur Eindämmung wurden eingeleitet. Darüber hinaus wurde eine Teststrategie entwickelt. Die Kommune Apenrade steht diesbezüglich in engem Dialog mit der Behörde für Patientensicherheit.

130 Personen getestet

34 Bürger und 96 Mitarbeiter der Heimpflege und im „Hjernecenter Syd“ sind bereits auf Corona getestet worden. Darüber hinaus sind alle notwendigen Schutzmaßnahmen getroffen worden, um eine weitere Infektion zu verhindern.

Das bedeutet unter anderem, dass die infizierten Bürger und Mitarbeiter isoliert worden sind. Alle Angehörigen seien informiert, teilt die Kommune Apenrade mit.

Die aktuelle Karte der registrierten Covid-Fälle zeigt die Kommune Apenrade mittelblau eingefärbt. Viele Wochen lang war sie ganz hell. Foto: Statens Serums Institut

Ein Mitarbeiter der Heimpflege

Bei der kommunalen Heimpflege ist ein Mitarbeiter betroffen, der in einem bestimmten Distrikt in der Stadt Apenrade eingesetzt wurde. Alle anderen vier Fälle sind dem Wohn- und Aktivitätscenter in Klipleff/Kliplev zuzuordnen.

Masken- und Visierpflicht eingeführt

Sämtliche Mitarbeiter werden künftig Visier oder Maske tragen, wenn sie mit Bürgern aus dem betroffenen Distrikt oder mit den Nutzern des „Hjernecenter Syd“ in Klipleff in Kontakt treten.

Das Aktivitätscenter ist in den kommenden drei Wochen geschlossen. Darüber hinaus sind die Besuchsregeln für die Bewohner verschärft worden.

Kein Risiko

„In dem Moment, als wir von den Infektionsfällen erfuhren, haben wir die Verfolgung der Infektionsketten in die Wege geleitet und sowohl Mitarbeiter als auch Bürger, die in Kontakt mit den infizierten Mitarbeitern und Bürgern waren, getestet. Wir gehen kein Risiko ein und tun unser absolut Bestes, um schnell und effektiv zu reagieren. Die Angehörigen der getesteten Bürger sind informiert worden“, sagt Karen Storgaard Larsen. Sie ist Sozial- und Gesundheitsdirektorin der Kommune Apenrade.

Heimpflege gewährleistet

„Wir stehen im engen Dialog mit der Behörde für Patientensicherheit und anderen relevanten Gesundheitsämtern. Es ist mir ein Anliegen, feststellen zu können, dass Bürger und Angehörige keine Sorgen haben müssen, dass die kommunale Heimpflege in der kommenden Zeit nicht gewährleistet ist. Wir haben Mitarbeiter genug und alle Mitarbeiter werden innerhalb von sieben Tagen nach ihrem ersten Test wieder getestet“, verspricht Karen Storgaard Larsen.

„Wir haben alle notwendigen Schutzmaßnahmen getroffen, um die Infektionsketten einzudämmen“, betont sie.

20 Testergebnisse fehlen

Die Kommune Apenrade hält die Bürger und betroffenen Angehörigen über die Situation auf dem Laufenden, während man in Zusammenarbeit mit den relevanten Gesundheitsämter versucht, die genaue Ursache für die Infektionskette zu finden.

Momentan stehen die Testergebnisse von 20 Mitarbeitern noch aus.

Mehr lesen

Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Aarhus-Geschichten“