Bildung

Corona: Sicherheit geht in deutschen Schulen vor

Corona: Sicherheit geht in deutschen Schulen vor

Corona: Sicherheit geht in deutschen Schulen vor

Apenrade/Aabenraa
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Seit dem vergangenen Jahr stehen für den Rektor des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig in Apenrade, Jens Mittag, Sicherheitsmaßnahmen zur Abwehr von Corona-Infektionen auf der Tagesordnung. Foto: Karin Riggelsen

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Im Deutschen Gymnasium für Nordschleswig herrscht Freude über die Rückkehr zum Präsenzunterricht. Schulrätin Anke Tästensen: Lehrkräfte und Schülerschaft werden weiter getestet.

In den deutschen Schulen in Nordschleswig haben die Leitungen am Dienstag intensiv die vier Seiten langen neuesten Richtlinien des Kinder- und Unterrichtsministeriums mit weiteren Schritten zur Normalisierung im Bildungsbereich studiert.

Wieder Präsenzunterricht

„Wir haben bereits alle unsere Schulen wieder mit Präsenzunterricht geöffnet. Es gilt aber weiter, dass Sicherheit vorgeht“, so die Schulrätin der Einrichtungen des Deutschen Schul- und Sprachvereins für Nordschleswig (DSSV), Anke Tästensen.

Schulrätin Anke Tästensen setzt weiter auf Sicherheit, um Rückschlägen in Sachen Corona-Pandemie vorbeugen zu können. Foto: Volker Heesch

„Die Kinder haben weiter viel Unterricht im Freien. Es gelten weiter die Abstandsvorschriften, Schülerschaft und Lehrkräfte werden mindestens zweimal in der Woche getestet“, unterstreicht die Leiterin der deutschen Schulen und Kindergärten.

„Alle sind erleichtert“, so der Schulleiter des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig und berichtet, dass viele der Lehrerinnen und Lehrer seiner Schule froh seien, dass der für sie mitunter sehr arbeitsintensive ständige Wechsel zwischen Präsenz- und Online-Unterricht ein Ende findet.

Alle sind erleichtert.

Jens Mittag, Rektor des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig

„Die Schülerinnen und Schüler freuen sich sehr über die Rückkehr in die Schulen“, berichtet Mittag, betont aber zugleich, dass die Sicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung von Covid-19-Ansteckungen weiter strikt eingehalten werden.

„Wir haben versucht, die Regeln sinnvoll einzuhalten. Man kann uns nicht vorwerfen, dass wir nicht vorsichtig gewesen sind, vielleicht haben wir auch Glück gehabt“, so der Leiter des Gymnasiums unter Hinweis darauf, dass es gelungen sei, weitgehend ohne Corona-Infektionen unter Schülerschaft und Kollegium die Monate der Corona-Krise überstanden zu haben. Aus Sicherheitsgründen werde am DGN nicht nur weiter intensiv getestet, es sei auch geplant, die Abschlussfeierlichkeiten des Abiturientenjahrgangs 2021 „dezentral“ klassenweise durchzuführen.

Schulrätin Anke Tästensen berichtet, dass inzwischen auch viele Lehrerinnen und Lehrer mindestens schon einmal gegen Corona geimpft worden seien.

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