Einsatz für EU

Nordschleswigerin in Spitze der dänischen Europäischen Jugend

Nordschleswigerin in Spitze dänischer Europäischer Jugend

Nordschleswigerin in Spitze dänischer Europäischer Jugend

DN
Aarhus
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Sofie Rebekka Knauer hat vor einigen Monaten Interviews mit den meisten dänischen Abgeordneten im EU-Parlament geführt. Foto: Europæisk Ungdom

Die in Apenrade beheimatete Sofie Rebekka Knauer ist in den Vorstand von „Europæisk Ungdom“ gewählt worden. Die Studierende der politischen Wissenschaften hat sich in Aarhus aktiv für Europa engagiert.

Die Europäische Jugend Dänemark – Europæisk Ungdom – hat am zurückliegenden Wochenende ihre virtuelle Generalversammlung durchgeführt. Die 20-jährige Sofie Rebekka Schlüter Knauer, ehemals Apenrade, jetzt Aarhus, wurde dabei in den geschäftsführenden Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist Tobias William Marney, Kopenhagen. Sofie R. S. Knauer hat 2019 ihr Abitur am Deutschen Gymnasium für Nordschleswig in Apenrade (DGN) gemacht und studiert seit Herbst 2019 Politische Wissenschaft (statskundskab) an der Aarhuser Universität.

Engagement in Aarhus

In der Aarhuser Sektion der Europäischen Jugend ist sie als stellvertretende Vorsitzende zuständig für die Bereiche Politik und Social Media. Auf Landesebene hat sie im Winter eine erfolgreiche Serie Instagram Live Interviews mit 10 von 13 dänischen Abgeordneten des Europäischen Parlaments organisiert und zum Teil geführt. In der deutschen Minderheit war sie einige Jahre Jugendvertreterin im Deutschen Jugendverband für Nordschleswig. In der Sexismusdebatte, die der Verband Deutscher Büchereien Nordschleswig im Oktober zusammen mit dem DGN veranstaltete, saß sie mit im Podium.

Gemeinsamer Einsatz mit Partnerorganisationen in EU-Staaten

Die Europäische Jugend Dänemark ist Mitglied von Jef – der Organisation Junge Europäische Förderalisten. Sie sind ein transnationaler, überparteilicher Jugendverband mit über 30.000 Mitgliedern in über 30 Ländern in Europa. Alle Mitglieder setzen sich dafür ein, das europäische Bewusstsein bei jungen Menschen zu fördern – durch Veranstaltungen, Debatten, Studienreisen, Kurse, Seminare oder aktive Teilnahme an gesellschaftlichen und politischen Diskussionen zum Beispiel durch das Schreiben von Leserbriefen.

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