Gesundheitsreform

Bürgermeister: „Freuen uns auf Aufgabe, aber …“

Sara Wasmund
Sara Wasmund Hauptredaktion
Apenrade/Aabenraa
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Bürgermeister Thomas Andresen (Venstre) Foto: Michael Drost-Hansen/Ritzau Scanpix

Für den steigenden Umfang an Aufgaben muss auch das entsprechende Geld zur Verfügung gestellt werden. Das gilt auch für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, sagt der Bürgermeister der Kommune Apenrade, Thomas Andresen.

„Ich sehe den Aufgaben, die durch die Reform auf uns zukommen, positiv entgegen. Aber die Ökonomie muss stimmen.“ So reagiert Apenrades Bürgermeister Thomas Andresen (Venstre) auf den Reformvorschlag der Regierung. „Es werden viele neue Aufgaben auf uns zukommen: Der öffentliche Nahverkehr, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, kulturelle Projekte – da gibt es viel zu tun.“

Ob und wie viele neue Mitarbeiter die Kommune anstellen werden wird, vermag Andresen noch nicht zu sagen. „Dafür ist es noch zu früh. Aber ohne Frage wird es eine Form der Verstärkung geben müssen.“

Da die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bereits jetzt einen Teil der kommunalen Zusammenarbeit ausmache, sei man mit dem Thema bestens vertraut. „Auch hier werden wir sehen müssen, wie viel Geld am Ende für die Zusammenarbeit übrigbleibt. Keiner hat Zweifel daran, dass die Zusammenarbeit und beispielsweise das Regionskontor in Pattburg wichtig und unverzichtbar sind. Aber das Geld muss folgen, damit die Arbeit auch getan werden kann“, so der Bürgermeister.

Die gute Zusammenarbeit mit der Regionalpolitik werde er vermissen, sagt Andresen. „Die Zusammenarbeit mit der Region Süddänemark läuft sehr gut.“

Man werde sich nun in den kommenden beiden Jahren auf die neuen Aufgaben vorbereiten und „sehen, was alles ansteht und welche Maßnahmen erforderlich sind“, so Andresen.

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