Automarkt

Günstige Zeiten für ein neues Auto

cvt/Ritzau
Kopenhagen
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Der Opel Astra gehört zu den derzeit in Dänemark besonders gefragten Autos. Foto: Hersteller

Die Preise für gebrauchte Mittelklassewagen steigen – Klein- und Neuwagen werden billiger. Wer jetzt umsteigt, könne ein gutes Geschäft machen, meint ein Sparkassen-Analytiker.

Die Preise für gebrauchte Mittelklassewagen steigen – Klein- und Neuwagen werden billiger. Wer jetzt umsteigt, könne ein gutes Geschäft machen, meint ein Sparkassen-Analytiker.

In Dänemark waren seit der Finanzkrise die Klein- und Kleinstwagen der Hit auf dem Automarkt. Sprit und Steuern sollten gespart werden, die Anschaffungskosten gering sein. Seit geraumer Zeit allerdings wendet sich das Blatt wieder – die Autofahrer werden mutiger und kaufen, wenn auch nicht gleich den SUV, wie vor der Krise, so doch vermehrt Mittelklassewagen.

Diese Trendwende birgt für so manchen, der so ein Auto schon besitzt, jetzt gute Möglichkeiten zum Umstieg, sagt Martin Lundholm von der Sparkasse SparNord. Denn weil das Angebot an Mittelklassewagen auf dem Gebrauchtwagenmarkt knapp ist und vor allem die seit der Krise gekauften Kleinwagen wie Sand am Meer angeboten werden, sind die gebrauchten Limousinen und Kombis mittlerer Größe derzeit besonders viel Wert. Hinzu kommt, dass die Zulassungssteuer in Dänemark zuletzt zweimal gesenkt wurde, was den Kauf eines Newagens vergünstigt.

"Die Dänen blicken optimistischer in die finanzielle Zukunft und fragen wieder die größeren Familienwagen nach, aber das Angebot von Gebrauchten in dieser Kategorie ist begrenzt", schreibt Lundholm in einer Mitteilung. Deshalb würden solche Autos ein vergleichsweise hohes Preisniveau halten, während es ein Überangebot an Kleinwagen gebe.

Laut SparNord ist zum Beispiel der Preis eines neuen Opel Astra durch die Steuersenkung von 270.000 Kronen im Jahre 2015 auf jetzt 250.000 Kronen gesunken. Zugleich ist ein vergleichbarer Gebrauchtwagen heute zehn Prozent teurer als vor fünf Jahren.

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Leitartikel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
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