Leserbrief

„Wollte man denn überhaupt mehr wissen??“

Wollte man denn überhaupt mehr wissen??

Wollte man denn überhaupt mehr wissen??

Martin B. Christiansen
Bülderup-Bau/Bylderup-Bov
Zuletzt aktualisiert um:

Diesen Artikel vorlesen lassen.

In einem Leserbrief teilt Martin B. Christiansen seine Meinung mit. In seinem Text bezieht er sich unter anderem auf den Vortrag von Ilse Friis über Minderheiten-Frauen zu Zeiten des Nationalsozialismus.

Beim Forschen gibt es etliche -- auch zum Teil -- schwebende Grundsätze. Neue, schonende Erdbearbeitung `s Methoden, als ein Beispiel. Hier kann man, besonders auch durch praktische Versuche vergleichen. Beim Fårhus Buch war die ,,zu erwartende Endabrechnung" weitgehend vorher öffentlich ,,bekannt " gegeben worden!

Aus einem Nordschleswiger Bericht.

,,Als ich das über sie erfuhr konnte ich es erst gar nicht glauben" Liebe Frau Friss: Diese Ihre Aussage kann dann ich -- auch so recht nicht glauben? Eine bei Ihnen offenbar ins tiefste Mark erschütterte IDENTITÄT HINTERLASSEND? Und eine derart Betroffenheit im Herbst des Jahres 2022. Lesen sie das neulich veröffentliche Buch von dem Historiker(Forscher?) Sneyder. Liebe Frau Fries -- es wird Ihnen von ihren, offenbar eingefleischter/geglaubter Gutmütigkeit/ Standpunkten wegfegen. Beim Lesen stellten sich bei mir Bauchschmerzen ---- ich habe danach etliches übersprungen. Die ganzen Jahre, zuletzt noch verstärkt werden Beispiele geliefert. Genau wie EINST hat man im Jahre 2022 NICHTS DAVON GEWUSST!?

So ca. ein dutzend Jahre zurück gedacht: Immer wieder habe ich versucht. das Interesse für heraus gekommene/veröffentliche Bücher, auch mehrere Male der Minderheit betreffend, zu ,,zünden!"Das erste Buch von H.Sk. Kr. wurde zwar ,,sehr schnell angenommen". Eine wirklich breite Diskussion war nicht erwünscht. Sonst hätte man es ja langsamer angehen. Interessierte hätten die Möglichkeit gehabt, das Buch VORHER VERNÜFTIG ZU LESEN!?

Das Buch von U. Brodersen, mit einer wahren Fülle von Informationen zu diesem Minderheiten/Mehrheiten Bereichen(auch zu Schandtaten Minderheit Angehöriger -- Dippernhaus/Dokumente -- Kein Interesse! Er berichtet auch über die RATTEN RUTE FLensburg grüne Grenze bei Patburg/Krusau mit wahrscheinlich Tausenden, die hier entkommen sein. Unter denen befanden sich wahrscheinlich nicht viele UNBEDEUTENDE KLEINE GRAUE MÄUSE.

Mein lieber Christian -- ein sehr ,,spannendes Buch" über die Flüchtlings Schicksale mit persönlicher Schilderung einer Liebschaft -- Familie Gründung aus der Tingleffer Gegend! Keine einzige WORTMELDUNG aus heimischen Mündern. Im neu errichtetem Flüchtlings Museum ist diese Buch sogar ,,bevorzugt ausgelegt!"

Das spannendste von den genanntenBüchern, dass ich in jüngeren Zeiten gelesen habe: SPURVEN. Es dreht sich um die jüngere Schwester des, im End Kriegsstadion in Dänemark so sehr gehasst/gefürchteten Schalberg Korbs Kommandanten. In diesem Buch wird auch von einer deutsch dänischen Familie aus Apenrade berichtet, die angeblich mit in diesen Spektakel Schwangeren Spion Handlungen beteiligt waren? Kein Interesse!

Das ,,dicke Buch" von Irmgard Kolb über ihre Vorfahren wurde zwar kurz behandelt. Es berichtet über ein langes ZEITFENSTER Nordschleswigscher Zeitgeschichte mit einer Fülle von Wesentlichen und Nebensächlichen (die gehören bei allen Völkern mit dazu -- sie VERVOLLSTÄNDIGEN). Allein schon die Begründungen, zwei aufeinander folgende Generationen freiwilliger Teilnahmen an den beiden Kriegen müsste doch im besonders in der dominierenden ETAGE DER MINDERHEIT Neugierde hätte wecken müssen?

Als vorläufig Letztes in einer Reihe habe ich das Buch von P.St.Møller ,,angepriessen!" Bisher keine einzige REAKTION.

Liebe Frau Fries Sie möchten Interesse bei Jugendlichen ------ dazu haben sie über etliche Jahrgänge doch die Möglichkeit gehabt. Von unseren vier Kindern haben drei Ihr Gymnasium besucht. Ich erinnere mich an kein einziges Mal -- keine einzige Frage oder Hinweise -- das in dem Sinne von, zum NAZITUM befindliche Taten oder Täterschaften der Minderheit irgendwie thematisiert worden wäre.

Zwar sind auf einem Hof ,,im Bestreben tragfähig zu werden " nicht viele freie Perioden für ernsthafte ,,Gesprächs RUNDEN". Das Eine oder Andere -- wenn behandelt -- wäre doch gewiess mit nach Hause gebracht worden.

Beim Zeitzeugen Treff war die Akustik leider etwas schwach. Einen mindestens dreimal gleichlautenden Satz habe ich trotz Gemurmel von der,, vor uns rangierenden Schülerbank" klar vernommen . Er lautete: ES WAR DAMALS EINE GANZ ANDERE ZEIT !!!

Aus jahrelanger Erfahrung -- Dieser Satz kann niemals allein Entschuldigen. Nicht desto wichtiger ist es, das BESCHULDIGER-- die sich zu einer SOLCHEN richterlichen Gangart erhöht fühlen-- sich in die Vorgeschichte, die besonders in Nordschleswig noch vielschichtiger ist wie teilweise anderswo , sich gründlich seelisch und geistig HIN-EIN-GE -LEBT haben! Unter Anderem durch das Lesen heraus gegebener Bücher.

Ihre persönliche Betroffenheit werden Sie schon verkraften können. Ob Sie sonst bei Ihrem Bestreben einen Seitengewinn werden ERBEN können, dass bezweifle ich. In der Minderheit regieren/regierten jedenfalls bisher ganz ähnliche ungeschriebene Verhaltensweisen/Gesetze. Den Kernabläufen nach wie im privatem Gewerbe. Woran man Geld (statt Geld setze das kurze Wort LOB) verdienen kann, dass wird angebaut/gesät. Der ehem. Chef des Nordschleswigers wird Ihnen dazu sicher Anschauung `s Tipps liefern können.

ERINNERUGS KULTUR ist absolut wichtig. Sie sollte aber nicht dazu dienen, bevorzugt die eigene Betroffenheit zu LINDERN. FÜR VERHINDERUNG DES UKRAINE KRIEDES KOMMT IHR EINSATZ ZIEMLICH ZU SPÄT: EÜR EINE VERHINDERUNG EINES KOMMENDEN KRIEDES WAHRSCHEINLICH ETWAS ZU FRÜH. Mich wundert wie VIELE anscheinend unbekümmert/unbeeindruckt --- neben den zugefügten furchtbaren Übergriffen auf die ukrainischen Menschen ,,unbekümmert" DAHER LAUFEN?

Bei der Landwirschaft gibt es von Natur aus gewisse -- trotz etlicher neuer Behandlung `s Methoden -- Vorgaben/ zeitliche Abläufe, ohne die dann JEGLICHER Scheiss höchstwahrscheinlich in einem DEBAKEL endet.

Selbstverständlich gab es in der Minderheit wie im gesamten Einzugsbereich überzeugte NAZI IDEOLOGEN. Wenn , oft noch immer, die Frauen als das Schwache Geschlecht benannt werden/wurden, ist dies bei den Fragen nach einer Überzeugung nicht von Bedeutung. Von der gesamten deutsch gesinnten Bev¨lkerung waren wahrscheinlich weit über die Hälfte stark ,,ANGESTECKT?!" Ich denke an die gesamt Bevölkerung. Wieso sollte dies in Hadersleben so viel anders sein?

Ob nun Alter und Umstände in Betracht ziehend bei den, teilweise noch kaum JUGENDLICHEN, die sich, oft sogar gegen den Willen ihrer Eltern, nach Syrien absetzten, um sich zum Teil SOGAR AM ABSCHLACHTEN VON VÖLLIG UNSCHULDIGEN MENSCHEN ZU BETEILIGEN!?!? Davon waren einige auch Mädchen. In einer WISSENS GEMEINSCHAFT ÜBERSTEIGT E ein SOLCHES irgendwie das Fassung `s Vermögen? Eine gewiess lohnende aktuelle Frage DIE UNGELÖSST IM WINDE FLATTERT. Hierdurch liesse sich vielleicht KOMMENDES noch HEILEN oder sogar verhindern!?Hierbei Aufklärung/Forschungsarbeit (Ohne richterliche Anmassungen/Vollmachten) zu betreiben scheint mir wichtiger denn jeh!!

Martin B. Christiansen, Hyndingholmvej 16, Bylderup Bov 6372

Mehr lesen

Leserbrief

Frederik Christensen
„Hilfe gegen Bauchschmerzen“

Leserbrief

Helge Poulsen
„Kay von Eitzen viser vejen frem“

Leserbrief

Danske Pressepublikationers Kollektive Forvaltningsorganisation
„Fællesskaber kommer ikke af sig selv“

Leserbrief

Martin B. Christiansen
„Eine vorgeschlagene Zeitenwende die gleich unterlaufen wurde?“

Kulturkommentar

Claudia Knauer
„Anforderungen an den modernen Menschen“

Leserbrief

Jan Køpke Christensen
„Ingen solcelleanlæg på skønne danske naturarealer“