Leserbrief

„Sinnvolle Bestimmungen?“

Sinnvolle Bestimmungen?

Sinnvolle Bestimmungen?

Hanns Peter Blume
Tingleff/Tinglev
Zuletzt aktualisiert um:

Hanns Peter Blume wundert sich über die Bestimmung, dass das Ausüben verschiedener Aktivitäten in Sporthallen eine Voraussetzung für die Zulassung von mehreren Gruppen in derselben Halle gleichzeitig ist. Er fragt sich, ob man wirklich glaubt, dass die Ansteckungs-/Verbreitungsgefahr geringer sei als bei Gruppen mit gleicher Aktivität?

In unserer Tingleffer Seniorenturngruppe trafen wir uns bisher mit z. Z. 27 Teilnehmern wöchentlich zu gemeinsamen Aktivitäten in der Sporthalle. Jeder übte die Aktivitäten auf einer eigenen ca. 2 qm großen Gymnastikmatte aus; der geforderte Abstand zwischen den Teilnehmern war sehr gut einzuhalten. Durch die verschärften Coronaregeln mussten wir die Gesamtgruppe aufteilen (Gruppengröße max. 10 Personen inkl. Trainer).

Es gibt allerdings eine Bestimmung (bei DGI unter dem Begriff "Sektionering" zu finden), die es ermöglicht, dass mehrere Gruppen gleichzeitig in einer Halle aktiv sind, wenn diese Gruppen bestimmte Bedingungen erfüllen: 1. die Gruppen müssen unterschiedliche Aktivitäten ausüben, 2. es muss eine Sicherheitszone von min. 2 m Breite zwischen den Sektionen/Zonen sein, 3. jeder Teilnehmer muss mindestens 4 qm zur Verfügung haben, 4. die Gruppen dürfen sich nicht vermischen.

Bis auf die 1. Bedingung könnten wir alle übrigen erfüllen - mit Sicherheitszone hätte jeder Teilnehmer bei 3 Gruppen à 9 Personen 31 qm Platz, ohne Sicherheitszone sogar 36 qm. Wir üben unsere Aktivitäten nur auf oder in unmittelbarer Nähe der Matte aus.

Es muss daher die Frage erlaubt sein, mit welcher Begründung man Gruppen mit verschiedenen Aktivitäten zulässt. Glaubt man wirklich, dass die Ansteckungs-/Verbreitungsgefahr geringer sei als bei Gruppen mit gleicher Aktivität? – Selbstverständlich halten wir uns an die Vorgaben, auch wenn sie in unseren Augen nicht völlig durchdacht worden sind.

Hanns Peter Blume, Tingleff

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