Leserbrief

„Dazu ist meine Zeit mir all zu wichtig...“

Dazu ist meine Zeit mir all zu wichtig...

Dazu ist meine Zeit mir all zu wichtig...

Martin Christiansen
Bülderup-Bau/Bylderup-Bov
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Martin Christiansen ist nicht mit alle Inhalten des „Nordschleswigers“ zufrieden.

in der Realität -- ALL ZU KURZ.(bin Jahrgang 1943). Ich halte seit Jahren den JP. Was ich seit eh ALS ERSTES LESE ist das überaus ,,reiche" Angebot von Beiträgen/Meinungen --besonders auch von ausserhalb fest bewährter Kräfte dieses Mediums! Für mich ist ein Modell: Meinungen für die gesamte, breite Leserschaft sorgt für: INS HAUS FREI gelieferte, unabhängige frei gelebte DEMOKRATIE. Es beinhaltet die Chance, von Anbeginn, auch ganz ohne voran angebundene Mitgliedschaft ,,MIT SPRECHEN ZU KÖNNEN!" Im Vergleich hierzu ist der Nordschleswiger eine absolut lokale Zeitung mit engem Zugang(allzu Engem). Damit ist es viel leichter, die eigene Unfehlbarkeit immer wieder auf-zu-kochen.(Zugespitz hier beschrieben, um meine Meinung auch zu verdeutlichen) Wird manches bei unseren Oberen verwechselt? Lob von ausserhalb wird immer gleich unterstützend geschluckt: Wie ist die Minderheit doch wichtig als Brückenbauer oder einfach auch so insgesamt! Ja klar -- wir leben ja hier im Grenzland (zumindest der grösste Teil). Genforeningen -- dem allzu ,,Überkochendem" hat Corona einen Dämpfer gesetzt. Da dieser ,,Teufel CORONA l" wie aus dem ,,Nichts" alles durcheinander warf, möchte ich dazu mein Gefühlsleben äussern. Es tat so richtig gut. Dieser kurze Satz gilt ALLEIN DER MINDERHEITEN FÜHRUNG. Genau so wie ich für den Einsatz mancher dän. Parteien , im Konflikten Bereich Flüchtlinge/Zuwanderer/Unterwanderung absolut Verständnis habe, die die dänischen Eigenheiten beschützen wollen, habe ich auch vollstes Verständnis für dänische Freude/Feierlaune zum Jubiläum der WIEDERVEREINIGUNG.

Ein recht ernst/lustiger Bericht aus Hoyer von der Ruderverein Generalversammlung. Es muss wohl am vielem Westwind liegen. Endlich mal ein ,,Massenangebot" von Bewerber/innen als Willige, zu wählbaren Vorstandswahlen Teilnehmer/innen . Die EINE. geäusserte Meinung, derart Fragen sollten intern im Vorstand gelöst werden, ist ja gerade die ABKEHR von demokratischen Prinzipien (Die Frage/das Problem war ja ein GRUNDSÄCHLICHES). Diejenigen, mit denen man nicht einig ist diese Fragestellung zu uberlassen, wäre direkt absurd. Meinungsaustausch/Meinungsvielfalt wirk immer gesundend. Nur-- dies wird erst durch stetige Übung -- im Praktischem ein ernsthaft verwendbares Modell. Diese Art Gewinn bringend ,,auszukosten" hat man leider weit gehend entsorgt. Folgen über Jahre ist eine schleichende Abkehr -- besonders auch von der ,,einstigen Erbmasse". Die ,,modern" gewordene SCHLECHTMACHUNG vom vielem TUN etlicher verstorbener Persönlichkeiten, derer Einsätze nach dem Krieg erst den neuen Beginn nach, auch vielen eigenen Verirrungen/ Verwirrungen, möglich gemacht hat. RETTEN WAS ZU RETTEN -- MÖGLICH WAR. Eine zu beantworten OFFEN STEHENDE FRAGE: Dieser Pulk Fårhus VERBRECHER ...hätten die sich damals als GEZEICHNETE alle verkriechen müssen??? und wenn !!! wohin???

Ob es für die Wahl des Presseverein Vorsitzes schriftliche Regel Vorlagen gibt!? Lieber H. Chr. Bock / liebe E. Marquardsen , ihr seid stolz(so zu lesen?) darauf, dass ihr ,,damals" ausgesucht und aufgefordert wurdet (håndplukket). Ich verurteile euch selbstverständlich nicht für diese Art (es war ja so gewollt von den beiden Verantwortlichen/den Besitzern des BDN). Hätte man es aber über die eigene Zeitung mit mehreren interessierten Meinungsteilnehmern ,,gemacht", dann wäre die Leserschaft in nachfolgenden Jahren NICHT SO SCHNELL GESCHRUMPFT. Ganz besonders, da es sich ja dabei um das eigene ,,Tafelsilber" und ihre VERWENDBARE MÖGLICHKEITEN handelte. Deine Aufforderung sich zu bewerben -- es sei noch ein Platz frei -- sicher von dir ein ehrlicher Versuch . Wieso aber nun, da es ja bisher über viele Jahre ganz ANDERS ABLIEF? Eine gründliche Rückdurchsicht seit G. Schmidts ,,Abschied" vom BDN Vorsitz-- Der N. könnte/müsste liefern? Wann und wie viele Male, auch bei wichtigeren Entscheidungen -- wie oft wurde bei den Wahlen ein echter, öffentlicher Wahlkampf um einen Topposten zwischen mehreren Personen/Kandidaten- innen geführt/ausgefochten?

Der Bericht über den Ablauf der Generalversammlung des Rudervereins Hoyer liefert fruchtbaren Anschauung` s Vorlagen. Ganz Viele stellen sich nicht nur der offenen Diskussion, sondern auch einer Wahl zur Verfügung. Wann gab es DAS sonst -- irgendwo??Soweit von mir verstanden endeten die verschiedener Meinung` s Auseinandersetzungen in keiner Sackgasse! Wenn doch, dann liegt es am versäumtem Üben der demokratischen Grundsätze, um ein Miteinander Freudebringend ,,gesund" zu gestalten. Sonst wandern ,,Enttäuschte über kurz oder lang eben ab"!

Der Wunsch des ZURÜCKHOLENS -- liebe E. Marquardsen -- muss, wenn wirklich Erfolg gewünscht ist, viel breiter greifen. Es ist nicht nur ein digitales Manko . Stimmen (Menschen) zurückholen wollen, dafür gibt es eben mehrere, ganz unterschiedliche ,,Problemfelder". Etliches ZERSCHLAGENES, auch ganz ohne dafür den Betroffenen sichtbare Begründungen geliefert zu haben. Als Beispiel : In grauer Vorzeit tingelten Porzellan Verkäufer von Ort zu Ort. Zerbrochenes wurde wieder ,,verkittet". So was Ähnliches versprach man zwar die ganzen Jahre immer wieder nach den Pressevereins Versammlungen. Wunschträume als eigene Bestätigung ? Die Realitäten sind euch allen bekannt. Diese verhexte Art des konstant gegenseitiges Austauschens des Lobes, der sicher auch oft berechtigt daher kam -- nur -- es wurde weiter schwieriger für ,,Einwürfe" anderer GEDANKENGÄNGE! Diese Hürden sind die ganzen Jahre im unhandtierlichem KITT verkrustet: FEHLENDER WILLE !

Der Ökologie Einmarsch -- statt kritisch begleitet -- wurde ehe FUNDAMENTAL durch gezogen. In dessen mentale Umklammerung befinden sich einige dän. linksgerichtete Parteien noch heute, immer wieder einseitig lieferbar ihre Partei Programme dargestellt in bekannter ENGE. Sind demnach gegen FAKTEN weitgehend immun. Viele Dinge, die einer Thematisierung notwendig/offen sein müssten -- diese Thematisierung verharrt in Schweigen Starre. Weiterer in akademischem Ausrichtung`s Bestreben gebadet -- auf Dauer ausgesetzt -- entfremdet Manchem von den realen Wirklichkeiten.(Verblendet) Auch zum Teil in der Minderheit. Leserbriefe zum Schweinezaun offenbarten deutlich -- von Denen befasste sich kein Einziger mit ökonomischen Betrachtungen. Ähnlich mit der Tendenz der Inhalte in wesentlichen Beiträgen von C. von Tiedemann und auch zunehmend in denen von W. Turnowsky. Ob der dän. Aussenminister sich Ratschläge geholt hat??Sicher nur Bescheidene. Ob von den Ratschlägen etwas in anderen Medien einen Platz bekommen hat? Diese Art des Berichtens, wo das angeblich Gute, Humane sehr oft ohne Nennung ,,logischer Folgen" (Zurückführung syrischer Zugewanderter) nur über den Strang ,,edlem Mitleid" informiert , bevor ein Problem dann überhaupt mit all seinen Nuancen abgeklärt werden kann. Schon ,,zappelt" dann die nächste UNHUMANE GANGART nach, eigentlich befreiendem ,,Sauerstoff!"?

Klar, dass es ein Arbeitsschwangeres Jahr für euch gewesen ist.(So ist es übrigens für einigen Bauern nicht nur EIN Jahr, sondern ihr ganzes selbstständiges Berufsleben ergangen.) Diese Feststellung schmälert selbstverständlich nicht euren Einsatz.

Bei meiner Sache (Wasserläufe) mit den Natur Verantwortlichen ging es nur vordergründig um eine pers. Sache. Es war ein kleiner Sieg für Viele, die auch unter der feudalen Herrschaft` s Methoden mit jahrelangen , anhaltenden Problemen ,,gekämpft" haben. (Hierzu könnte Ökologe K. Andresen eventuelle Neugierige mit aufklären -- Stadtratsmitglied in Apenrade).

Mir scheint der Hr. BDN Vorsitzende -- statt dass er sich als Meinung` s Mit-Ausbilder für seine SCHFÂFLEIN ÄUSSERT/FESTIGT -- rutscht mehr und mehr ins FEUDALE ab. Diesmal ist es nicht die einseitige Gefahr des Eindringens einer Tierseuche nach Nordschleswig. Dieses mal steht Dänemark ganz allein gegen Frankreich/Deutschland/dazu noch Dänemarks zwei skandinavischen Nachbarn. Brückenbilden ohne das verlernte Händeschütteln? Ein Aussitzen schwieriger Probleme wie einst bei H. Kohl über Frau Kanzlerin A. Merkel zu H. Jürgensen -- eine Neuausrichtung als Anziehungskraft für das neu getaufte Knivsberghaus!?Meldet sich ein unbefleckter Künstler/in für eine derart wichtige ,,fantasievolle" Aufgabe?

M.B.Christiansen

Hyndingholmvej 16

Bylderup Bov 6372

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