Leserbrief

„EIN wirklicher FESTTAG für die Minderheit ? “

EIN wirklicher FESTTAG für die Minderheit ?

EIN wirklicher FESTTAG für die Minderheit ?

Martin B. Christiansen
Bülderup-Bau/Bylderup-Bov
Zuletzt aktualisiert um:

Martin B. Christiansen teilt in einem Leserbrief seine Meinung zum Ende der Papierzeitung mit.

Dass vorher so intensiv für die Anerkennung eines Festtages für die deutsche Minderheit argumentiert werden musste ist ,,absolut" verwunderlich? Oder galt diese Aussage in erster Linie einem neuem Auto? Dann ist die nachfolgende Äusserung -- ,,nur EIN Problem" des Pflegen müssen-- eine durchaus korrekte Aussage. Allein auf die Minderheit gemünzt ist sie FATAL! Das Vergleichen wurde eindeutig noch schnell der ,,Papierzeitung Leserschaft" zum Abschieds Appel papierfrisch, höchst persönlich geliefert!

Seit dem Beschluss der ENTSORGUNG des Papier -- Nordschleswigers hat ,,fast nur der jetzige Zeitungsboss" sich für den damaligen Mehrheit Beschluss (ihærdig)stark gemacht .(Stark machen müssen?) Es war ja wohl eine ,,gebundene Aufgabe!" Ob dies ganzherzig ,,vom Band" gelaufen ist -- oder ehe zwangsweise -- darüber kann gerätzelt werden. (Der gesamte Mitarbeiter Stab als KOOR- KNABEN des BDN!?) Wo blieb die moralische Unterstützung . Wenigstens einige DERER, die als Mit-bau-meister für diesen Mehrheitsbeschluss damals votiert hatten? Ich wundere mich seit Jahren über die SPRACHLOSIGKEIT, ganz im Besonderem auch aus der Gruppe : MEINE GENERATION!? (Übrigens auch bei etlichen anderen Gelegenheiten der Minderheit betreffend.) Die ,,kaum DiskussionsTEILNAME" des aktuellen Chef des BDN ,,war und ist kaum zu übersehen gewesen." Wieso Dieses -- irgendwie schon fast fühlbar unangenehmes Schweigen. Übrigens schon ab und zu direkt dominierend -- zu mehr ehrlicher Vergangenheit Bewältigung. (Auch möglicher verspäteter,,Einsichten.") Ein Beispiel zur neuen proklamierten Ausrichtung der Minderheit in der Öffentlichkeit : Die Opfer der Krieg verbrecherischen standrechtlichen Erschiessungen bei Sonderburg (nach der Kapitulation des Naziregimes. Wurden diese Matrosen ,,auf vorher begangene persönliche Krieg`s Verbrechen durchleuchtet?? Ähnlich denen auf der Knivsberg Gedenktafel? Wenn nicht -- es wäre eine Verpflichtung des S. Matlok zusammen mit anderen Spitzen Persönlichkeiten gewesen, auch hierbei für echte ehrliche Aufklärung zu sorgen! Wenigstens eine Untersuchung an zu regen. Danach wäre noch genügend Zeit für Heldentum Vergötterung. Ist eine SOLCHE VORGENOMMENE Durchleuchtung ,,meiner Nase vorbei gegangen" -- dann hier gleich meine ehrliche direkte Entschuldigung . Ganz besonders an Angehörige der WILLKÜR OPFER!

STILLE und kein -- überhaupt kein Wortgewaltig --weder dafür oder hierfür?? Wesshalb/ wieso und ganz besonders auch WANN ist diese Berührungsangst im nordschleswigschem Erdreich gekeimt, anscheinend Wurzelfest geworden und dann offenbar noch immer am mutieren: Wie lange und zu was --diese wuchernde, im offenbar Verborgenem ,,sich gut unbemerkt fühlend ." SPRACHLOSIGKEIT als Zukunft Begleiter?? Diese, meine Frage/Fragen gilt/gelten Persönlichkeiten ausserhalb der Nordschleswigschen Zeitungshäuser/Kontore. Meine -- noch immer feste Überzeugung. Die Abschaffung der Papierzeitung ist der grösste Fehler der H. Jürgensen Periode. Eine nationale Minderheit müsste als aller Letzte sämtlicher Zeitungen in Dänemark einen solchen Schritt durchführen. Da es von einer Delegierten Versammlung MEHRHEIT GEWOLLT war, müssten DIESE (nicht nur EINER) auch im nach hinein ihr damaliges JA DAZU offen verteidigen können und auch noch müssen . Ein demokratisch unentbehrliches Zwillingswort lautet: VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN. Autokauf könnte auch dazu gehören -- aber absolut auf persönlicher, in diesem Falle-- egoistischer Schienenführung. Die ganz alltägliche Lebensqualität, besonders älterer Minderheiten Angehöriger, wird dieser,, Autovergleich" wahrscheinlich -- nicht trösten können!

M.B.Christiansen, Hyndingholmvej 16, Bylderup Bov 6372

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