Dänemark Kompakt

Der Nachrichtenüberblick am Montag

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DN
Kopenhagen
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Der Kartenverkauf bei DSB funktioniert wieder. Foto: ólafur Steinar Gestsson/Ritzau Scanpix

Wissen, was in Dänemark läuft – die wichtigsten Nachrichten des Tages im Überblick.

Die Börse am Montag

Die neue Handelswoche geht gut los für den dänischen C25 Eliteindex. Mit einem Plus von satten 0,7 Prozent kann er den Tag abschließen. In Punkten ausgedrückt bedeutet das 1.141,7. Bedanken dürfen sich die Aktionäre beim Logistikunternehmen DSV. Dessen Wertpapiere stiegen um 2,5 Prozent und sind nun 689 Kronen das Stück wert. Auch die Brauerei Carlsberg konnte um ein Prozent zulegen.

Regionen hoffen auf milliardenschwere Finanzspritze

Die Haushaltsverhandlungen zwischen den fünf Regionen und der dänischen Regierung hat sich zugespitzt. Noch vor Donnerstag wird eine Einigung für 2020 zwischen den beiden Verhandlungspartnern erwartet, während die Verhandlungen mit den Kommunen höchstwahrscheinlich in die Länge gezogen wird, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau. Die Regionen, mit Stephanie Lose als Vorsitzende, haben die Verhandlungen mit der Hoffnung auf eine Finanzspritze von rund zwei Milliarden Kronen eröffnet. „Um den Bürgern weiterhin ein gut funktionierendes Gesundheitswesen zu ermöglichen, brauchen wir mehr Geld“, so Lose.

Fluoride verbieten: Minister wartet nicht

Wenn Produkte wie Backformen, Einwegteller und Brotpapier Wasser gut abweisen können, dann liegt es womöglich an Fluoriden. Diese sind laut mehreren Forschern und Organisationen äußerst gesundheitsschädlich, weshalb die neue Regierung in Dänemark diese schnellstmöglich in Essensverpackungen verbieten möchte, berichtet die Tageszeitung „Politiken“.

Hackerangriff auf digitalen Kartenverkauf

Unbekannte Hacker haben am Sonntag die Server der Bahngesellschaft DSB angegriffen. Passagiere hatten von Sonntagmittag bis Mitternacht Schwierigkeiten, bei der Kartenbestellung auf dsb.dk, in der App, in Ticketautomaten sowie an den Verkaufsstellen. Die Hacker hatten die DSB-Server mit ihrem Angriff überbelastet. Heute soll der Fahrkartenbetrieb laut DSB wieder normal verlaufen.

Bombendrohung gegen Gymnasium

Aufgrund einer Bombendrohung gegen das Technische Gymnasium in Odense sind die 700 Schüler am Montagmorgen gebeten worden, zu Hause zu bleiben. Die Bombendrohung ging um 4.39 bei der Schule ein, berichtet die Polizei, die teils nachforscht, wer hinter der Drohung steht, teils mit Spürhunden die Schule untersucht, ob wirklich eine Bombe versteckt sein sollte. Die Polizei gab nicht an, wie lange die Schule geschlossen bleibt. Die Spürhunde haben laut fyens.dk die Schule verlassen und haben Montagmittag das Suchgebiet um die Schule herum erweitert.

Letztes Jahr gab es zwölf Bombendrohungen gegen Schulen, schreibt DR.dk. Bombendrohungen – auch wenn kein Sprengstoff gelegt worden ist – sind strafbar. In diesem Jahr wurde bereits ein 27-Jähriger zu 20 Tagen Gefängnis verurteilt, weil er auf Facebook drohte, den Hauptbahnhof in Kopenhagen in die Luft zu sprengen. Die Bombendrohung gegen die technische Schule wurde als E-Mail verschickt.

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