Dänemark Kompakt

Der Nachrichtenüberblick am Mittwoch

Der Nachrichtenüberblick am Mittwoch

Der Nachrichtenüberblick am Mittwoch

Apenrade/Aabenraa
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Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby (Venstre) Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix

Wissen, was in Dänemark läuft – die wichtigsten Nachrichten des Tages im Überblick.

Und wieder stehen die Züge still

Schon wieder stehen Züge im Land still, sitzen Fahrgäste fest: Nachdem in der vergangenen Woche die Zugführer der staatlichen dänischen Bahngesellschaft DSB streikten, ist es am Mittwoch abermals zu einer Arbeitsverweigerung des Zugpersonals gekommen. Das berichtet das Unternehmen auf seiner Internetseite. Insbesondere der Regionalverkehr auf Seeland fährt derzeit in unregelmäßigen Abständen. Auch Passagiere auf den Fernverkehrsstrecken zwischen der Hauptstadt Kopenhagen und dem dänischen Festland müssen mit Verspätungen rechnen, so DSB.

Politischer Platzmangel – Regierung vertagt Reform

Aufgrund noch laufender Haushaltsverhandlungen wird die dänische Regierung die Einführung ihrer neuen Gesundheitsreform auf 2019 verschieben. Das erklärt die Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby (Venstre) auf ihrer Facebookseite. „Vor Weihnachten müssen wir einen neuen Haushalt vereinbart haben, der Wachstum und Wohlfahrt im gesamten Land sicherstellen soll. Demnach haben wir auch einen gewissen politischen Platzmangel und müssen die Gesundheitsreform auf das kommende Jahr vertagen“, so die Ministerin.

Analyse: 2060 gibt es 867.258 Einwanderer in Dänemark

In Zukunft werden immer mehr Menschen in Dänemark eine ausländische Herkunft haben. Das zeigt eine neue Analyse der dänischen Statistikbehörde Danmarks Statistik. Demnach werden im Jahr 2060 rund 867.258 nicht-westliche Einwanderer oder deren Nachkommen in Dänemark leben. Das sind gut 13,1 Prozent der Gesamtbevölkerung. Derzeit liegt die Zahl bei 493.468 Personen.

Unternehmen aus China will Tunnel zwischen Dänemark und Schweden

Ein großes chinesisches Unternehmen mit engen Kontakten zur dortigen Regierung plant den Bau eines Tunnels zwischen Helsingør und Helsingborg. Ein 35-seitiger Bericht ist bereits angefertigt worden, berichtet der Radiosender 24syv. Mehrere Experten und Politiker haben ihre Besorgnis bezüglich der Interessen des chinesischen Unternehmens öffentlich geäußert. „Um ihre politischen Ziele zu erreichen, nutzt China immer wieder gerne seinen machtvollen Wirtschaftseinfluss“, erklärt Luke Patey, Forscher beim dänischen Institut für internationale Studien (DIIS).

Jeder Dritte kocht nur eine Viertelstunde

Das Abendessen ist für immer mehr Bürger etwas, das schnell hergestellt werden soll. Das zeigt eine neue Esskultur-Analyse des Nahrungsmittelministeriums. Diese zeigt, dass lediglich jeder vierte Bürger in Dänemark über eine halbe Stunde für das Zubereiten des Abendessens braucht. „Das bedeutet sehr viel für unsere Ernährung. Innerhalb einer Viertelstunde kann man keine Kartoffeln kochen oder Schmorgerichte zubereiten“, erklärt die Direktorin von „Madkultur“, Judith Kyst.

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