Dänemark kompakt

Der Nachrichtenüberblick am Mittwoch

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DN
Apenrade/Aabenraa
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Foto: picture alliance/dpa/Dirk Waem

Mehr Arme, Millionen für Tour-de-France-Start in Dänemark: Wissen was in Dänemark läuft – die wichtigsten Nachrichten im Überblick

Neues Magazin soll Jugendliche vor Extremismus aus dem Internet wappnen

Extremistische Gruppen benutzen vor allem das Internet, um Anhänger zu rekrutieren und Menschen zu kriminellen Taten aufzufordern. Deshalb sollen Jugendliche in Dänemark durch ein neues Magazin lernen, wie sie sie Inhalte und Informationen aus dem Internet kritisch hinterfragen. Herausgegeben wird die Lektüre vom dänischen Nachrichtendienst PET, dem Medienrat für Kinder und Jugendliche und dem Nationalen Center für Vorbeugung von Extremismus. Es kann ab Donnerstag auf der Seite Nettetsvildveje.dk abgerufen werden.

Untersuchung: Arbeitgeber wünschen sich alle sechs Jahre neue Mitarbeiter

927 Chefs von kleinen und großen Unternehmen im privaten und öffentlichen Sektor wurden in einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Ballisager befragt, wie lange sie sich wünschen, dass Mitarbeiter bei ihnen bleiben. Das Ergebnis: durchschnittlich sechs Jahre. Der Grund ist, weil viele Arbeitgeber es immer öfter als wertvoll ansehen, neue Impulse und neues Wissen in ihren Betrieb zu bekommen. Auch Arbeitnehmer sehen zunehmend Vorteile darin, oft den Job zu wechseln und sich so vielseitig weiterzubilden.

Millionen für einen Start in Dänemark

Am Donnerstag präsentiert die Regierung ihren Haushaltsplan für 2019. Enthalten sind in dem Plan 17 Millionen Kronen für eine Interessengemeinschaft, die die Tour de France nach Dänemark holen möchte – zumindest deren Auftakt im Jahr 2021. 90 Millionen werden veranschlagt, die Kommunen sollen 55 Millionen tragen, die Regionen 15 und 3 Millionen sollen von Sponsoren kommen. Es wäre der nördlichste Grand Départ in der Geschichte des großen Radrennens, so Staatsminister Lars Løkke Rasmussen, der für die Investition wirbt. Der franzöische Staatspräsident zeigte sich auf seinem Besuch angetan von der Idee.

Zahl armer Familien steigt

In den vergangenen 10 Jahren ist die Zahl der Familien gestiegen, denen ein Einkommen zur Verfügung steht, das maximal die Hälfte des Durchschnittseinkommens in Dänemark beträgt. Dies berichtet das Gewerkschaftsblatt F3 und bezieht sich auf Daten der dänischen Statistikbehörde. Betroffen sind oft Menschen ohne Arbeit und deren Familien. Es leben aber auch Familien an der Armutsgrenze, in denen ein Elternteil eine niedrig entlohnte Arbeit hat.

Haushaltsplan: Weniger Abgaben für Sommerhauseigentümer

Der steuerpolitische Sprecher der Partei Venstre hat gegenüber DR Sjælland bekräftigt, die Regierung plane, Eigentümer von Sommerhäusern zu entlasten. Im Haushalt für 2019 plant die Regierung, die Abgabe für den Stromverbrauch, der dort vor allem durch elektrische Heizungen entsteht, zu senken. Diese wurde für Ganzjahresbewohner bereits vor den Sommerferien gesenkt. Die Steuererleichterung wird aber erst ab einem Verbrauch von über 4.000 kWh im Jahr wirksam und kommt damit vor allem den großen Sommerhäusern mit Pool und Sauna zugute. Die Mieten für Luxus-Ferienhäuser sollen damit gesenkt werden.

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