Dänemark kompakt

Der Nachrichtenüberblick am Mittwoch

Der Nachrichtenüberblick am Mittwoch

Der Nachrichtenüberblick am Mittwoch

Apenrade/Aabenraa
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Rettungsschwimmer
Foto: TrygFonden

Wissen was in Dänemark läuft – die wichtigsten Nachrichten des Tages im Überblick.

Macron besucht Krudttønden

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat während seines Staatsbesuches in Dänemark den Wunsch geäußert, die Kulturstätte Krudttønden in Kopenhagen zu besuchen. Der Präsident möchte mit dem Besuch zeigen, dass Dänemark und Frankreich gemeinsam den Terror bekämpfen, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

Bei einem Terrorangriff auf die Kulturstätte im Februar 2015 wurde der dänische Filmemacher Finn Nørgaard getötet.

Rettungsschwimmer hatten viel zu tun

Viel Arbeit für die Rettungsschwimmer an den dänischen Stränden: Die langanhaltende Sommerhitze hatte viele Gäste an den Strand angelockt, was wiederum für mehr Arbeit bei den Rettern sorgte. Das berichtete der Chef der Küstenrettung des Trygfonds, Anders Myrhøj in DR P4

„Wir hatten in diesem Jahr historisch viel zu tun. Ich glaube nicht, dass wir ein solches Niveau in den vergangenen 20 Jahren, in denen wir eine Küstenrettung anbieten, hatten”, so Myrhøj. Allein an den Stränden der Westküste Jütlands mussten die Rettungsschwimmer zu zehn lebensrettenden und 135 Erste-Hilfe-Aktionen ausrücken.

Bessere Grippeimpfung soll Risikogruppen helfen

Die Gesundheitsministerin hofft, dass sich in diesem Jahr mindestens 75 Prozent der Älteren gegen den Grippevirus impfen lassen. Ihnen wird eine verbesserte Version der Impfung aus dem Vorjahr angeboten.

Foto: Frank Cilius/Ritzau Scanpix

Meerjungfrau enthauptet: Künstler verspricht Prämie

Der Erschaffer der kleinen Meerjungfrau in Kolding verspricht eine Flasche Schnaps für denjenigen, der Hinweise zur Enthauptung der kleinen Meerjungfrau geben kann – und will von rechtlichen Schritten absehen. Das berichtet der Nachrichtensender TV Syd. Die Meerjungfrau hat scheinbar in der Nacht zum Mittwoch ihren Kopf verloren. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Meerjungfrau-Statue enthauptet wird. Auch die weitaus bekanntere Statue in Kopenhagen wird des Öfteren Opfer von Straftaten.

Frederiksen: Unsere Ausländerpolitik steht fest

Die übrigen Parteien des roten Blocks, bestehend aus den Volkssozialisten, den Alternativen und der Einheitsliste, können ihre Erwartungen, dass die Sozialdemokraten ihren Kurs in der Ausländerpolitik ändern, über Bord werfen. Das untermauert die Parteivorsitzende der Sozialdemokraten, Mette Frederiksen, beim Sommertreffen der Partei in Kolding.

Regierung will mögliche Kattegat-Brücke untersuchen

Die dänische Regierung will 60 Millionen Kronen für Untersuchungen einer möglichen Kattegat-Brücke, zur Verfügung stellen. Das berichtet das Transportministerium in einer Pressemitteilung.

„Wenn Berechnungen zeigen, dass eine feste Kattegatverbindung durch eine Maut finanziert werden kann, dann sollten wir eine Voruntersuchung schnellstmöglich in die Wege leiten“, erklärt Transportminister Ole Birk Olesen. Ihm zufolge soll das Geld schon Anfang 2019 bereitstehen, wenn die Berechnungen zeigen, dass sich eine Investition in die Voruntersuchung lohne.

Jeder vierte Bürger in Dänemark hat eine Alarmanlage daheim

Laut einer YouGov-Analyse für Versicherer Tryg hat knapp jeder vierte Däne daheim eine Alarmanlage installiert. Insbesondere Hausbesitzer investieren in eine solche Anlage – jeder dritte hat eine. Es wundert, dass die Zahl nicht höher ist, zumal das Gros der Befragten – selbst jene, die noch keine haben – meint, dass man sich mit einer solchen Anlage sicherer und geborgener fühlen würde.

Mädchen im Teenageralter von Sozialen Medien gestresst

Zu viele Jugendliche, und insbesondere Mädchen, nutzen die Sozialen Medien in einem solchen Ausmaß, dass sie davon gestresst werden. Das zeigt eine neue Analyse des Unterrichtsministeriums, die anhand einer Umfrage zustande kam. Die intensivsten Nutzer von Sozialen Medien sind Mädchen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren. Ganze 39 Prozent verbrauchen täglich rund vier Stunden auf Facebook, Instagram und Snapchat. Insbesondere diese Altersgruppe sei laut Analyse von den Sozialen Medien gestresst.

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