Immobilienmarkt

Weniger Häuser und Wohnungen zu verkaufen

jt/ritzau
Kopenhagen
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Foto: EDC

In Dänemark stehen weniger Häuser und Wohnungen zum Verkauf als vor einem Jahr. Das sinkende Angebot bringt den Verkäufern eine gute Verhandlungsbasis, meinen Experten.

Die Auswahl am dänischen Immobilienmarkt schwindet. Das zeigen neue Zahlen der Interessenorganisation Finans Danmark. Demnach standen im September 36.179 Häuser und 6.808 Wohnungen, rund fünf Prozent weniger als im vergangenen Jahr, zum Verkauf.

„Die Immobilienauswahl hat im Sommer einen Zusammenbruch erlitten. Die Preise steigen, während zugleich die Verkaufszeit deutlich sinkt. Diese Umstände zeichnen den Immobilienmarkt derzeit aus“, sagt der Direktor bei Finans Danmark, Ane Arnth Jensen.

Weniger Auswahl an Immobilen sind gute Nachrichten für diejenigen, die ihr Haus oder ihre Wohnung verkaufen wollen. „Die sinkende Auswahl verschiebt die ‘Machtbalance‘ zwischen Käufer und Verkäufer. Somit stehen die Verkäufer mit besseren Karten beim Verhandeln des Preises“, sagt die Immobilienexpertin bei Nordea, Lise Nytoft Bergmann.

Nichtsdestotrotz steht eventuellen Käufern weiterhin eine große Auswahl an Immobilen zur Verfügung, meint Bergmann. 2006 waren lediglich 28.000 Immobilen auf dem Markt, während aktuell rund 55.000 Häuser und Wohnungen angeboten werden.

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