Challengetour

„Boxenstopp“ an der Wurstbude in Hadersleben

„Boxenstopp“ an der Wurstbude in Hadersleben

„Boxenstopp“ an der Wurstbude in Hadersleben

Karin Friedrichsen
Karin Friedrichsen Journalistin
Hadersleben/Haderslev
Zuletzt aktualisiert um:
Lars Løkke Rasmussen (l.) und Ragnar Olafsson stärken sich mit Hotdogs. Foto: Karin Friedrichsen

Die Radkarawane der „Løkkefondens Challengetour" kehrte am Dienstag in Hadersleben ein. Das Team der Domstadt führte das Feld an.

„Løkkefondens Challengetour“ hat am Montag seine fünftägige Fahrt durch Dänemark eingeleitet. Am Dienstag ging es von Kolding aus in Richtung Nordschleswig. Um die Mittagszeit kehrten die Radrennfahrer auf der Falck-Station ein. Der Hunger wurde an einer Wurstbude gestillt.

Projektleiter Lars Bo Rasmussen (r.) mit „seinen" 16 Jungs und den Helfern. Foto: Karin Friedrichsen

Viel Lob für die Haderslebener

Hadersleben stellt erstmals eine Mannschaft für die Tour, die sich an junge Männer richtet, die für Herausforderungen im Arbeitsleben und auf privater Ebene sensibilisiert werden. Projektleiter Lars Bo Rasmussen ist stolz auf seine 16 Teilnehmer. „Die Jungs bekommen viel Lob. Sie machen ihre Sache wirklich gut“, so Rasmussen.

Die zweite Etappe startete am Dienstagmorgen in Kolding und führt die Fahrer weiter nach Sonderburg. „Wir leiten das Feld, weil wir aus dem Landesteil kommen“, erklärt Lars Bo Rasmussen.

Ehemaliger Staatsminister radelt mit

Der frühere Staatsminister Lars Løkke Rasmussen (Venstre) rief die Stiftung vor nunmehr sieben Jahren ins Leben. „Ich bin fast jeden Sommer mitgefahren“, erklärt der Toppolitiker. In diesem Jahr habe er „leider“ viel Zeit, sagt Løkke Rasmussen in Anspielung darauf, dass er unlängst den Regierungsposten an Mette Frederiksen (Soz.) abtreten musste.

Für ihn sei es wichtig, die jungen Männer gut auf den Weg zu bringen. „Ich bin stolz auf die Arbeit der Stiftung“, sagt Løkke Rasmussen.

Auf der fünftägigen Tour habe er Zeit mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, aber auch Kontakte zum Wirtschaftsleben zu knüpfen. Um den sich über vier Monate erstreckenden Projektverlauf finanzieren zu können, sei es wichtig, von der Wirtschaft unterstützt zu werden. Arbeitskräfte seien gegenwärtig Mangelware in der Wirtschaft, deswegen sei es wichtig, dass alle jungen Menschen in der Ausbildungsstruktur ihren Platz finden.

Niels Christian Meyer, besser bekannt als Bubber, ist Vorstandsmitglied der Stiftung. Foto: Karin Friedrichsen

Bubber ist auch dabei

Niels Christian Meyer, besser bekannt als Bubber, sitzt im Vorstand des „Løkkefonden“. Die Stiftung behält unter anderem die jungen Männer im Blick, die ausbildungstechnisch zwischen zwei Stühle fallen, sagt Niels Christian Meyer.

Ragnar Olafsson aus Gramm plant einen Neustart

Der Grammer Ragnar Olafsson (22) kam 2003 mit seinen Eltern von Island nach Dänemark. Nach einem Autounfall im Vorjahr hatte er seine Ausbildungspläne ad acta gelegt. Die Radtour soll dem jungen Mann helfen, Fuß zu fassen auf dem Arbeitsmarkt.

Mehr lesen