Fehlzeiten durch arbeitsbedingten Stress kosten die Unternehmen Milliarden Kronen

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Stressbedingte Fehlzeiten kosten die dänischen Unternehmen 16,4 Milliarden Kronen pro Jahr. Zu diesem Schluss kommt das Nationale Forschungszentrum für die Arbeitsumwelt (Det Nationale Forskningscenter for Arbejdsmiljø), nachdem es Daten über arbeitsbedingten Stress bei mehr als 50.000 Arbeitnehmenden ausgewertet hat, die über einen Zeitraum von zwei Jahren beobachtet wurden. 31 Prozent der Beschäftigten erlebten demnach ein hohes Maß an arbeitsbedingtem Stress. Die Studie schätzt, dass jährlich 61,9 Millionen Arbeitsstunden durch stressbedingte Krankheiten verloren gehen. Dies entspricht 37.335 Vollzeitbeschäftigten. Die Forschenden haben dabei noch nicht betrachtet, was es das Gesundheitssystem kostet, Patientinnen und Patienten mit Stress aufzunehmen. Verringere man die Zahl der Beschäftigten mit einem hohen Maß an arbeitsbedingtem Stress um nur 10 Prozent, so könnten laut Berechnungen hypothetisch die verlorenen Arbeitsstunden um die Stundenzahl reduziert werden, die 2.446 Vollzeitbeschäftigten pro Jahr entsprechen, so Seniorforscher Jacob Pedersen.