GLÜCKSORTE IN DER REGION

Wie der Flensburger Sven Sörensen nach Glück suchte – und es fand

Wie der Flensburger Sven Sörensen nach Glück suchte – und es fand

Wie Sven Sörensen nach Glück suchte – und es fand

Anna Rüb/shz.de
Flensburg
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Der Flensburger Museumshafen ist einer von Sven Sörensens persönlichen Glücksorten. Foto: Anna Rüb

Gemeinsam mit Carola Siedhoff hat der 47-Jährige 80 Glücksorte in und um Flensburg in einem Buch zusammengefasst

Rund 170 Seiten ist das Buch dick. Es liegt auf einem der Tische im Café Muse Maritim im Schifffahrtsmuseum. Das Museum ist einer von 80 Glücksorten in und um Flensburg, die im Buch erwähnt werden. Gemeinsam mit Carola Siedhoff hat der Flensburger Sven Sörensen diese Orte zusammengetragen und zusammengefasst: „Glücksorte in und um Flensburg“.

„Es sind Orte, wo man glücklich wird“, sagt der Flensburger Autor Sven Sörensen. Einer seiner persönlichen Glücksorte ist eine Bank an der Steilküste in Holnis. „Wenn man nach dem rund 10 Kilometer langen Weg dort ankommt, dann ist das ein toller Ort“, ist er überzeugt. Genauso gern besucht er den Museumshafen – am liebsten mit einem Fischbrötchen in der Hand. Eins steht für ihn fest: „ohne Wasser geht es nicht.“

Auf der Suche nach den verschiedenen Glücksorten in der Region, hat Sörensen auf dem Weg bereits das Glück gefunden. „Ich habe viele Menschen kennengelernt, die ich ansonsten nie kennengelernt hätte“, erklärt der Journalist, der in Harrislee aufgewachsen ist und in Dänemark studiert hat. Nun wohnt Sörensen seit etwa elf Jahren in Flensburg, wo er zur dänischen Minderheit gehört. Für ihn ist unter anderem Glück, „super interessante und nette Menschen kennenzulernen“. Und das hat er mit diesem Buch.

„Schreiben ist meine Leidenschaft“, sagt der 47-Jährige, der derzeit arbeitssuchend ist und einen Kurs zum Online-Marketing-Manager macht. Für ihn war es ein Traum, „einfach mal ein Buch zu schreiben“. Dass es nicht einfach und sehr viel Arbeit ist, musst er dabei feststellen. „Aber es hat sehr viel Spaß gemacht!“

Kennengelernt haben sich die beiden Autoren schon vor Jahren bei einer Bild- und Nachrichtenagentur. „Carola hat schon einmal ein Buch über Glücksorte in Lüneburg geschrieben“, erklärt Sörensen. Der Verlag hat bereits eine ganze Reihe zu verschiedenen Glücksorten herausgebracht.

Am zeitaufwendigsten sei das Fotografieren der Glücksorte gewesen. Sie wurden fast alle im Winter aufgenommen, obwohl sie sommerlich wirken sollten. Auf das Wochenende legte Sörensen die Termine mit den Gesprächspartnern, nachts schrieb er. Und Fotos machte er, sobald das Wetter gut war.

Für einige Bilder – wie die der Rumregatta – wurde der Abgabetermin um ein paar Wochen verschoben. Schließlich hätte man die Regatta schlecht „nur für uns“ verlegen können.

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