Blitzmarathon in Schleswig-Holstein

Polizei jagt eine Woche lang Raser

shz.de
Flensburg
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Foto: dpa

Der Marathon dauert gleich mehrere Tage: Bis zum 23. April setzt die Polizei im Land zusätzliche Kontrollen ein. Da Schulferien sind, sollen die Radaranlagen an neuen, passenden Unfallhäufungsstellen platziert werden.

In Schleswig-Holstein blitzt es wieder. In der Woche nach Ostern laufen Raser vermehrt Gefahr, in Radarfallen zu tappen. Noch bis zum 23. April steht das Thema Geschwindigkeit europaweit oben auf der Prioritätenliste, auch Schleswig-Holstein beteiligt sich mit verstärkten Kontrollen an diesen Tagen daran, Geschwindigkeitsüberschreitungen den Garaus zu machen.

In den vergangenen Jahren hat sich Schleswig-Holstein am bundesweiten Blitzmarathon beteiligt. Dieser findet am Dienstag, 19. April, statt. Doch nur bei diesem einen Tag bleibt es nicht. Schleswig-Holstein beteiligt sich an der europaweiten Aktionswoche „Tispol“.

Die Abläufe seien bei der Teilnahme an einer mehrtägigen Aktion prinzipiell die gleichen, wie bei einem eintägigen Blitzmarathon, erklärt Polizeisprecher Jürgen Börner. Aktionen wie diese würden im Voraus geplant. „Solche Einsätze sind bekannt, also wird darauf reagiert und entsprechend Personal eingeplant“, sagt Börner. Von Personalengpässen und daraus resultierend weniger Einsatzmöglichkeiten bei einer solchen Blitzaktion könne keine Rede sein.

Dass der Termin sowohl für den Blitzmarathon als auch die Tispol-Kontrollen in den Ferien liegt, mache eine solche Aktion nicht weniger effektiv, sagt Börner. Das ändere höchstens etwas an den Standorten der Blitzer. Statt verstärkt vor Schulen und Kindergärten sei man vor Krankenhäusern, Seniorenheimen, an Unfallhäufungsstellen und dort, wo häufig Geschwindigkeit überschritten werde, besonders präsent.

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