FUEN-Kongress

Johannes Callsen wirbt für „Haus der Minderheiten“

landsh/dodo
Leeuwarden
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Johannes Callsen Foto: Volker Heesch

Der Minderheitenbeauftragte von Schleswig-Holstein hat sich auf dem FUEN-Kongress in den Niederlanden für ein Haus der Minderheiten im deutsch-dänischen Grenzgebiet ausgesprochen.

Der Minderheitenbeauftragte Johannes Callsen hat auf europäischer Ebene für ein Haus der Minderheiten im deutsch-dänischen Grenzgebiet geworben. „Die schleswig-holsteinische Landesregierung hält eine Unterstützung für dieses wichtige Projekt auch weiterhin für sinnvoll“, sagte Callsen am Donnerstag beim Kongress der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) im niederländischen Leeuwarden.

„Der Minderheitenstandort Flensburg und das Profil Schleswig-Holsteins als Land mit hoher minderheitenpolitischer Kompetenz und internationalem Renommee würden mit einem solchen Projekt gestärkt und gesichert“, sagte Callsen. Allerdings sei dafür ein konkretes Projekt notwendig, das von der FUEN und ihren Mitgliedsverbänden im deutsch-dänischen Grenzland gewollt werde.

Callsen sprach in Leeuwarden über das Thema „Neue Möglichkeiten im europäischen Minderheitenschutz“ und diskutierte dort mit Fernand de Varennes, UN-Sonderberichterstatter für Minderheitenangelegenheiten, Pál Csáky, Mitglied des Europäischen Parlaments und Politiker der ungarischen Minderheit in der Slowakei, sowie mit Anna Magyar aus Ungarn, Mitglied des Kongresses der Gemeinden und Regionen im Europarat.

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