Nachfolger von Günter Krings

Bundesregierung benennt neuen Minderheitenbeauftragten

Peter Lassen
Peter Lassen Hauptredaktion
Berlin/Apenrade
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Dr. Bernd Fabritius Foto: CDU/CSU

Der ehemalige CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Bernd Fabritius tritt in die Fußstapfen von Helmut Berger, Hartmut Koschyk und Günter Krings. Der Chef der deutschen Minderheit in Nordschleswig, Hinrich Jürgensen, freut sich darauf, ihn kennenzulernen.

Der Präsident des Bundes der Vertriebenen, Dr. Bernd Fabritius, wird neuer Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten.

Er wurde am Montag in München als einer der Parteivertreter vorgestellt, die für die CSU in der zukünftigen Bundesregierung eine Aufgabe übernehmen sollen.

Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Fabritius erklärte dazu: „Es ist für mich eine große Ehre, dass die CSU mir heute das Vertrauen ausgesprochen und mich als neuen Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten benannt hat. Diese wichtige Aufgabe ist für mich eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle. Ich trete dabei in die großen Fußstapfen von etwa Horst Waffenschmidt, Dr. Christoph Bergner, Hartmut Koschyk oder auch Dr. Günter Krings – und werde mit vollem Einsatz daran arbeiten, diese auszufüllen.“

Außerdem begrüßt der neue Minderheitenbeauftragte, dass BdV-Vizepräsident Stephan Mayer parlamentarischer Staatssekretär beim zukünftigen Bundesinnenminister Horst Seehofer werden soll.

„Auch wenn es zu weiteren Einzelheiten des Aufgabenzuschnitts und der Zuordnung im Rahmen der Regierung noch keine Informationen gibt, ist mit diesen Personalentscheidungen schon sichergestellt, dass die Anliegen der deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge, Aussiedler und Spätaussiedler sowie der deutschen Minderheiten in ihren Heimat- und Siedlungsgebieten weiterhin an höchster Stelle engagiert vertreten werden“, schreibt der Bund der Vertriebenen in einer Pressemitteilung.

BDN-Chef freut sich auf das Kennenlernen

Der Hauptvorsitzende des Bundes Deutscher Nordschleswiger, Hinrich Jürgensen, gratuliert dem neuen direkten Ansprechpartner in Berlin und freut sich auf das Kennenlernen:

„Ich kenne Dr. Fabritius überhaupt nicht, aber er wird demnächst eine Einladung erhalten. Ich beglückwünsche ihn und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit, wie wir sie mit seinen Vorgängern hatten.“

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