Bundestagswahl

Bundespräsident steht Schlange – und dankt den Wahlhelfern

dpa
Berlin
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Frank-Walter Steinmeier
Frank-Walter Steinmeier (Mitte) steht mit seiner Ehefrau in der Schlange eines Wahllokales in Berlin. Foto: Scanpix

Frank-Walter Steinmeier rief die Deutschen dazu auf, wählen zu gehen. SPD-Kandidat Schulz und Grünen-Spitzenkandidat Özdemir haben ihre Stimmen bereits abgegeben.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den rund 650 000 Wahlhelfern bei der Bundestagswahl gedankt. Sie trügen auch in diesem Jahr zu einem reibungslosen Ablauf der Wahl bei, sagte er bei der Stimmabgabe in Berlin.

Steinmeier kam in Begleitung seiner Frau Elke Büdenbender in das Wahllokal in einer Grundschule im Stadtteil Zehlendorf. Dort reihten sich beide geduldig in die Warteschlange ein und redeten mit anderen Wahlberechtigten, ehe sie zur Wahl schritten. In der „Bild am Sonntag“ hatte Steinmeier die Deutschen aufgerufen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Wenige Stunden nach Beginn der Bundestagswahl hat auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz seine Stimme abgegeben. In seiner nordrhein-westfälischen Heimatstadt Würselen betrat er am Vormittag zusammen mit seiner Ehefrau Inge das Wahllokal im Rathaus, füllte seinen Wahlzettel aus und warf ihn ein.

Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir grüßte bei seiner Stimmabgabe im Berliner Bezirk Kreuzberg gut gelaunt wartende Journalisten, Wahlhelfer und andere Wähler. Kanzlerin Angela Merkel will ihre Stimme am Nachmittag in Berlin-Mitte abgeben.

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