Rettungseinsatz

Von der Nordsee eingeschlossen: Suche nach Frau auf Sandbank

Von der Nordsee eingeschlossen: Suche nach Frau auf Sandbank

Von der Nordsee eingeschlossen: Suche nach Frau auf Sandbank

Helmuth Möller/shz.de
St. Peter-Ording
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Mit diesem Luftkissenboot wurde die Frau von der Sandbank gerettet und zurück an Land gebracht. Foto: Feuerwehr St. Peter-Ording

Einsatz für Feuerwehr SPO und DLRG: Suche nach einer von der Nordsee auf einer Sandbank eingeschlossenen Frau.

Auf einer Sandbank von den Nordseewellen eingeschlossen – so lautete der Notruf einer Frau, der am Sonntag, 11. April, um 17 Uhr bei der Rettungsleitstelle Nord in Harrislee auflief: Da die Anruferin über keine Ortskenntnis verfügte, gestaltete sich die Suche etwas aufwändiger.

Aus der Feuerwache im Heedweg eilten 14 Einsatzkräfte der Feuerwehr St. Peter-Ording mit drei Fahrzeugen sowie dem Luftkissenboot an den Strand. Und aus der DLRG-Wache Bövergeest fuhren ebenfalls mehrere Einsatzkräfte und Fahrzeuge samt Rettungsboot an den Strand.

Den Ablauf der Rettungsaktion beschreibt Norbert Bies von der St. Peteraner Feuerwehr: „Wir bekamen die Meldung, dass sich eine Person auf einer Sandbank befinden soll. Die Position war allerdings unklar. Aufgrund der ersten Meldung wurde mit der Suche zwischen Bad und Süd begonnen – und wir haben die Kräfte entsprechend aufgeteilt. Im Einsatzverlauf wurden die Bad-Kräfte nach Böhl verlegt und die Suche dorthin ausgedehnt.“

Aufwändige Suche läuft an

Während die Einsatzkräfte das Meer von Land aus mit Ferngläsern absuchten, bewegte sich das Hoovercraft-Luftkissenboot durch die Wellen in der Nordsee voran. Die Besatzung wurde schließlich fündig. Auf einer äußeren Sandbank draußen in der Nordsee – zwischen den Badestellen Süd und Böhl - entdeckte die Besatzung die vom Meer Eingeschlossene.

Luftkissen-Boot bringt Frau an den Strand

Die Frau hatte bereits versucht, einen tieferen Priel zu durchqueren und stand bis zu den Oberschenkeln im kalten Wasser. Die Besatzung nahm die Frau an Bord und brachte sie zum Sammelpunkt Böhl. Dort am Strand wurde sie durch die Besatzung des DLRG-Rettungswagens untersucht, wobei sich keine weiteren Befunde ergaben. Sie wurde in eine ortsansässige Klinik gebracht, in der sie sich derzeit befindet. Der Einsatz konnte gegen 18.30 Uhr beendet werden

Ebenfalls im Einsatz war die Polizei mit einem Streifenwagen. Für die St. Peteraner Feuerwehr war es der 20. Einsatz in diesem Jahr.

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