Dänische Minderheit

Mehr Geld für Kinder und Jugendliche in der dänischen Minderheit

Mehr Geld für Kinder und Jugendliche in der dänischen Minderheit

Mehr Geld für Kinder und Jugendliche in der dänischen Minderheit

Helge Möller
Helge Möller Journalist
Kopenhagen
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Südschleswig Foto: Lene Esthave/Ritzau Scanpix

Der Südschleswigausschuss bestimmt über die Zuschüsse, die die dänische Minderheit aus Dänemark erhält. Der Ausschuss will im kommenden Jahr vor allem Kinder und Jugendliche fördern.

Der Südschleswigausschuss hat auf seiner Sitzung am Mittwoch, 5. Dezember, Stellung genommen zu einer endgültigen Verteilung der Fördermittel für die dänische Minderheit, geltend für das kommende Jahr. Im Vorfeld hatte sich der Ausschuss mit den einzelnen Vereinen in der Minderheit getroffen. Der Ausschuss habe Prioritäten setzen müssen, so die Vorsitzende Anni Matthiesen. So werden Kinder und Jugendliche 2019 besonders gefördert. Der dänische Schulverein hatte sich 3 Prozent mehr gewünscht im Vergleich zu 2018. Diesen Wunsch erfüllte der Ausschuss, 342 Millionen Kronen gehen an den Schulverein. Die anderen Empfänger werden dem Südschleswigausschuss zufolge 0,9 Prozent mehr bekommen. Einen höheren Zuschuss können auch die Jugendvereine der dänischen Minderheit erwarten. Diese erhalten 895.200 Kronen für den Betrieb von Christianslyst, wo Kurse abgehalten werden.

Der Direktor des dänischen Schulvereins, Lars Kofoed-Jensen, freut sich über das „große Entgegenkommen“ des Südschleswigausschusses. Ein Entgegenkommen, das verpflichte, so Kofoed-Jensen, der ergänzt: „Wir müssen die Wirtschaftlichkeit so schnell wie möglich wieder auf die richtige Bahn bringen.“

Die Vereinbarungen, die im Südschleswigausschuss getroffen werden, müssen noch von der Kulturministerin befürwortet werden. Auch muss der Haushalt für 2019 beschlossen sein.

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