Corona in Schleswig-Flensburg

Ab Montag: 5. und 6. Klassen dürfen wieder zur Schule

Ab Montag: 5. und 6. Klassen dürfen wieder zur Schule

Ab Montag: 5. und 6. Klassen dürfen wieder zur Schule

Marle Liebelt/shz.de
Schleswig
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Die 5. und 6. Klassen im Kreis werden ab Montag wieder im Wechselunterricht lernen. Ausgenommen ist bis mindestens zum 14. März die Region um Flensburg. Foto: Gregor Fischer

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Weitere Schüler dürfen ab Montag wieder zur Schule gehen. Die Region um Flensburg ist von der Öffnung ausgenommen.

Die Corona-Lockerungen wirken sich auch auf die Schulen im Kreis Schleswig-Flensburg aus. Ab Montag, 8. März, dürfen neben den Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 nun auch die der 5. und 6. Klassen wieder zur Schule gehen.

Für sie gilt der Wechselunterricht. Das teilte der Kreis am Freitagmorgen mit. Für den Kitabereich gelte weiterhin der eingeschränkte Regelbetrieb.

Region um Flensburg

Ausgenommen von den Lockerungen sind die Schulen in der Region um die Stadt Flensburg. Vorerst bis zum 14. März findet der Unterricht weiterhin nur als Distanzunterricht statt. Davon betroffen sind:

  • die Gemeinde Harrislee
  • die Gemeinde Handewitt
  • die Stadt Glücksburg
  • das Amt Langballig
  • das Amt Hürup

„Unsere Corona-Lage ist weiterhin kritisch. Daher kann es auch in der nächsten Woche noch keine Lockerungen bei den Schulen und Kindertagesstätten in der Region um Flensburg geben. Diese bereits am 1. März von der Bildungsministerin angekündigten Maßnahmen wurden in einem Abstimmungsgespräch mit dem Gesundheitsministerium am Donnerstag einvernehmlich bestätigt“, erläutert Landrat Dr. Wolfgang Buschmann.

Virusmutation breitet sich weiter aus

Der Kreis mahnt weiterhin zur besonders strengen Einhaltung der Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln. „Im Vergleich zum Rest Schleswig-Holsteins ist der Inzidenzwert des Kreises auch weiterhin mit 60,2 als hoch einzustufen“, teilt Martina Potztal, Sprecherin des Kreises mit. Zudem sei die Virusmutation B1.1.7 bereits 183 Mal im Kreisgebiet nachgewiesen worden.

Diese Virusmutation geht mit einer längeren Infektiösität einher: Betroffene Menschen sind länger infektiös und damit ansteckender als es beim bisheriges Virus der Fall gewesen ist. Eine Verbesserung der Lage ist aktuell nicht absehbar.

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