Baumaßnahmen

Ein Pavillon für die kleinen „Störche“

Ein Pavillon für die kleinen „Störche“

Ein Pavillon für die kleinen „Störche“

Claudia Kleimann-Balke/shz.de
Treia
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Die Naturgruppe bekommt einen Pavillon, damit auch bei schlechter Witterung gebatselt und gespielt werden kann. Foto: Claudia Kleimann-Balke

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Das Angebot für einen Pavillon in der Treianer Kita wird deutlich teurer als im Haushalt veranschlagt.

Das ist alles durchgelaufen. Wir sind auf der Zielgeraden, betonte Phillip Voß und bezog sich dabei auf das neue Baugebiet „Blomenwisch“ in Treia. Der stellvertretende Teamleiter des Bauamtes fasste kurz den bereits durchlaufenen Prozess der frühzeitigen Behördenbeteiligung und der öffentlichen Auslegung der Unterlagen für die 13. Änderung des Flächennutzungsplans (Planzeichnung, Begründung, Gutachten und Entwässerungskonzept) zusammen. Alle Bedenken aus der Frühphase der Planung konnten ausgeräumt und Anregungen eingearbeitet werden. Die Gemeindevertretung stimmte der Änderung zu. Im Anschluss wurde auch der Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 14. „Blomenwisch“ zugestimmt.

Nachdem klar ist, welche Kosten auf die Gemeinde zukommen, werden wir auch die Grundstückspreise festlegen können.

Raoul Pählich, Bürgermeister

Im nächsten Schritt wird die Änderung dem Innenministerium zur Genehmigung vorgelegt. Bei positiver Rückmeldung kann im Sommer dieses Jahres die Ausschreibung für die Erschließung stattfinden. „Nachdem klar ist, welche Kosten auf die Gemeinde zukommen, werden wir auch die Grundstückspreise festlegen können. Dann starten wir mit der Vergabe der Bauplätze “, erklärte Bürgermeister Raoul Pählich.

Ein Unterschlupf für die Naturgruppe

Die Naturgruppe der Kindertageseinrichtung Storchennest soll einen Pavillon bekommen, damit sie sich auch bei schlechter Witterung draußen aufhalten kann. Das Angebot für den massiven Bau musste nach einer durch die Bauaufsicht geforderten Prüfstatik überarbeitet werden und ist nun deutlich teurer als im Haushalt veranschlagt. Alternativen, beispielsweise Konstruktionen mit einem Sonnensegel, wurden diskutiert. Die Gemeindevertretung entschied sich für die nachhaltigere und stabilere Variante und baut den Pavillon nun wie geplant. Die Kosten belaufen sich auf rund 37.000 Euro.

Kommissarische Wehrführung

Die Freiwilligen Feuerwehr konnte bisher keine Jahresversammlung abhalten. Da aber die Amtszeiten von Wehrführer Michael Nissen und seinem stellvertretenden Wehrführer Stephan Peltzer beendet sind, wurden beide für die Übergangszeit kommissarisch als Beauftragte für Wehrführung und Stellvertretung bestellt. Die Jahresversammlung ist für den 4. Juli vorgesehen.

Neue App für die Feuerwehr

Michael Nissen berichtet darüber, dass aktuell eine neue Software getestet wird. „Bei einem Alarm bekommen wir auf einen Monitor im Gerätehaus wichtige Daten für den Einsatz, zum Beispiel über die Art des Einsatzes oder wo sich Hydranten befinden“, erklärt der Wehrführer. „Außerdem bietet diese Software auch eine App an, mit der die Kameraden sich über ein Ampelsystem gleich melden können – wer kommt , tippt grün, wer sich verspätet, gelb, und wer nicht verfügbar ist, rot.“ Einsätze lassen sich so viel besser planen.“

Gemeinde kauft SH-Netz-Aktien

Die Gemeindevertretung hatte sich in der vergangenen Sitzung intensiv mit einer Beteiligung der Gemeinde an der SH Netz AG befasst. Nachdem sich sowohl das Land Schleswig-Holstein als auch die Kommunalaufsicht positiv über diese Beteiligung geäußert hatte, stimmten die Gemeindevertreter dem Erwerb von 324 Anteilen im Wert von 1.616.000 Euro zu. Die Nettodividende beträgt jährlich nach Abzug von Kapitalertragssteuern und Solidaritätszuschlag rund 41.500 Euro. Über die Summe kann die Gemeinde frei verfügen.

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