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Ministerium: Wintersemester in SH soll in Präsenz stattfinden

Ministerium: Wintersemester in SH soll in Präsenz stattfinden

Ministerium: Wintersemester in SH soll in Präsenz stattfinde

shz.de
Kiel
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Präsenz-Uni statt digital. In Schleswig-Holstein steht die Rückkehr in die Hörsäle bevor. Foto: Imago stock&people/Archivbild/Symbolbild

Bildungsministerin Karin Prien will an den Hochschulen wieder so viel Studiennormalität wie möglich gewährleisten.

Studenten an den schleswig-holsteinischen Hochschulen sollen ab dem Wintersemester wieder in den vollen Präsenzbetrieb zurückkehren. Das gab das Bildungsministerium in Kiel am Freitag bekannt. „Nach drei Digitalsemestern müssen wir unsere Studierenden in die Hochschulen zurückholen und so viel Studiennormalität wie möglich gewährleisten,“ sagt Ministerin Karin Prien. Nach einer Anfrage von shz.de am Mittwoch hatte sich das Ministerium zunächst noch bedeckt gehalten. Schulabsolventen und Studenten sollen noch vor den Sommerferien ein „klares Signal“ erhalten, hieß es. Das gab es nun.

Gleichzeitig müssen wir den digitalen Innovationsschub und die Erkenntnisse aus den vergangenen Semestern nutzen, um das Zusammenspiel von virtuellen und Präsenzformaten weiterzuentwickeln und nachhaltige Arbeitsweisen zu befördern.

Bildungsministerin Karin Prien

Für viele Studierende sei laut Prien nicht nur die Lernsituation in der Pandemie schwierig gewesen, sondern auch die private Situation. Vor diesem Hintergrund müsse den Studierenden im kommenden Semester ein Stück Hochschulleben zurückgegeben werden und dafür Sorge getragen werden, dass Lehrveranstaltungen sowie kulturelle Angebote und der für junge Menschen so wichtige Kontakt und Austausch wieder möglich werde.

„Planungssicherheit“ für Hochschulen und Studierende

„In weiterhin enger Abstimmung mit den Hochschulpräsidien werden wir unsere Hochschulencoronaverordnung dahingehend anpassen, dass wir den Hochschulen und vor allem den Studierenden für das Wintersemester 21/22 so viel Planungssicherheit wie möglich geben, zugleich aber schnell und flexibel reagieren können. Die Einhaltung von Kontakt- und Hygieneregeln einerseits und die Möglichkeit bei Bedarf auch Testnachweise einzufordern, werden dabei je nach Infektionsgeschehen eingesetzt angepasst,“ erläuterte die Ministerin.

Weiter sagt sie: „Den schleswig-holsteinischen Hochschulen ist es in den zurückliegenden Pandemiesemestern gelungen, den Lehr- und auch Prüfungsbetrieb weitestgehend auf online Formate umzustellen. Dies war ein enormer Kraftakt, für den ich den Hochschulen, den Lehrenden, den Mitgliedern in den Verwaltungen und zum Beispiel auch den Fachkräften in der IT danken möchten. Durch dieses Engagement ist es gelungen, dass die Studierenden ihr Studium fortsetzen konnten.“

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