Spendenaktion

14.000 Euro für ein Schulbauprojekt in Uganda

14.000 Euro für ein Schulbauprojekt in Uganda

14.000 Euro für ein Schulbauprojekt in Uganda

ib/shz.de
Wyk/Föhr
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Schulbau in Kihimbira: Rektor Godfrey Kusiima zeigt den Baufortschritt. Foto: Rotary-Club Wyk

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Im Januar hatte der Wyker Rotary-Club eine Spendenaktion gestartet. Die stieß auf überwältigende Resonanz.

Im Januar startete der Wyker Rotary-Club eine Spendenaktion für ein Schulbauprojekt der 22-jährigen Wykerin Runa Reck in Uganda. Und die stieß auf unglaubliche Resonanz: Nur einen Monat später konnten die Rotarier der jungen Föhrerin einen Spendenscheck über 14.000 Euro überreichen.

Runa Reck hatte im Rahmen eines Freiwilligendienstes ein halbes Jahr an einer Schule in dem kleinen Dorf Kooki in West-Uganda gearbeitet. Die dortige Schule hatte im zirka 20 Kilometer entfernten Kihimbira eine Zweigstelle eröffnet, doch diese Schule bestand nur aus einfachsten Lehmhütten, die in jeder Regenzeit unbrauchbar wurden. So startete Runa Reck das Schulprojekt „St. Muggaga KiGa and Primary School“ in Kihimbira, um den Kindern dort einen ganzjährigen Schulbesuch zu sichern. Mit Hilfe von Spenden wollte die Wykerin eine gemauerte Schule für zunächst vier Klassen mit 120 Schülern bauen, möglichst auch mit Sanitäranlagen, einer Küche und entsprechender Wasserversorgung. Sie sammelte in kurzer Zeit im Verwandtschafts- und Freundeskreis so viel Geld, dass mit dem Bau der Wände begonnen werden konnte.

Runa Reck freut sich über den Spendenscheck. Foto: Rotary-Club Wyk

Zwischenzeitlich hatte der Rotary-Club von dem Engagement der jungen Föhrerin, die mittlerweile Medizin studiert, erfahren und Ende letzten Jahres über 6000 Euro gespendet, damit das Dach und die Fenster zeitnah gebaut werden können. Zugleich startete der Club eine T-Shirt-Aktion: Wer 100 Euro oder mehr spendet, erhält ein T-Shirt, dessen Design an die Schuluniform der Kinder in Kihimbira angelehnt ist. Seitdem gingen viele Spenden ein, und so konnten der Wyker Rotary-Präsident Jan Becker, Schatzmeister Heiko Runge, der Vorsitzende des Rotary-Hilfevereins, Klaus Wrobel, und Rotary-Sekretär Hans-Joachim Braun an Runa Reck einen Scheck über 14.000 Euro überreichen.

Ich kann nur Danke sagen an all die Spenderinnen und Spender. Ich bin so glücklich, weil sie mit dieser Spende die Bildung und Zukunft dieser Kinder sichern.

Runa Reck, Initiatorin des Bauprojektes

Jetzt könnten die Bau- und Ausstattungsmaßnahmen endgültig auf den Weg gebracht werden, berichtet der Rotary-Club. Es bestehe sogar die Chance für den Anbau weiterer Schulklassen, um die Anzahl der Kinder pro Klasse pädagogisch besser ausrichten zu können. „Daher sind weitere Spenden gerne willkommen“, sagt Jan Becker.Es sei unglaublich, was Runa Reck hier angepackt habe.

Runa ist für viele ein Vorbild. Denn sie zeigt, dass man auch als junger Mensch etwas für die Gemeinschaft bewegen kann, wenn man an die Sache glaubt und Mut hat.

Jan Becker, Club-Präsident

Übrigens: Der Baufortschritt in Kihimbira soll bildlich dokumentiert werden und kann so auf der Homepage der Rotarierer, wyk-auf-foehr.rotary.de verfolgt werden.

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