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Statistikamt Nord: Einwohnerzahl in SH erneut gewachsen

Statistikamt Nord: Einwohnerzahl in SH erneut gewachsen

Statistikamt Nord: Einwohnerzahl in SH erneut gewachsen

dpa/shz.de
Kiel
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Blick in die Fußgängerzone in Schleswig. Die Zahl der Einwohner Schleswig-Holsteins hat im vergangenen Jahr erneut leicht zugenommen. Foto: Gero Trittmaack

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Das leichte Plus ist einem Wanderungsgewinn zuzuschreiben. Die großen Städte im Land verlieren dagegen Einwohner.

Die Zahl der Einwohner Schleswig-Holsteins hat im vergangenen Jahr erneut leicht zugenommen, und zwar um 0,2 Prozent auf 2.910.875.

Ursache ist nach Angaben des Statistikamtes Nord vom Montag ein sogenannter Wanderungsgewinn. Demnach zogen im Jahresverlauf 19.065 mehr nach Schleswig-Holstein, als aus dem nördlichsten Bundesland wegzogen. Im Jahr 2019 hatte diese Zahl noch bei 17.521 gelegen.

2020 wurden im Norden 24.385 Babys geboren, 35.192 Menschen starben.

Ausländeranteil liegt bei 8,6 Prozent

Die Zahl der Ausländer stieg im vergangenen Jahr um 6629 Personen auf insgesamt 250.798. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug damit rund 8,6 Prozent.

Die kreisfreien Städte Flensburg, Kiel, Lübeck und Neumünster sowie der Kreis Pinneberg hatten dabei mit jeweils über zehn Prozent die höchsten Ausländeranteile, während die Kreise Plön, Rendsburg-Eckernförde und Schleswig-Flensburg bei jeweils unter sechs Prozent lagen.

Die deutsche Bevölkerung wuchs geringfügig um 473 Personen und auf 2.660.077.

Flensburg rutscht unter 90.000-Einwohner-Marke

Die Landeshauptstadt Kiel verzeichnete zum 31. Dezember nach minimalen Verlusten 246.601 Einwohner. Auf Platz zwei folgte Lübeck mit 215.846. Flensburg rutschte mit nunmehr 89.934 Einwohnern unter die Marke 90.000 und Neumünster mit 79.905 unter 80.000. Norderstedt bleibt ebenfalls nach geringen Verlusten mit 79.155 Einwohnern die fünftgrößte Stadt im Land.

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