digitaler Landesentscheid

„EcksGames“ ist die beste Schülerfirma des Landes

„EcksGames“ ist die beste Schülerfirma des Landes

„EcksGames“ ist die beste Schülerfirma des Landes

Arne Peters/shz.de
Eckernförde
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Die Schülerfirma „EcksGames“ ist die beste des Landes und tritt im Juni beim Bundesentscheid an. Foto: EcksGames

Schon wieder hat eine Schülerfirma der Jungmannschule den Junior-Wettbewerb auf Landesebene gewonnen.

Rätselspaß mit den „EckStories“ als Gesellschaftsspiele mit Heimatbezug – damit hat die Schülerfirma „EcksGames“ der Eckernförder Jungmannschule am Dienstag beim digitalen Landesentscheid in Schleswig-Holstein den ersten Platz des Junior-Wettbewerbs des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln gewonnen. Die Schüler überzeugten die Jury aus Bildungs- und Wirtschaftsvertretern. „EcksGames“ wird Schleswig-Holstein im Juni beim Bundeswettbewerb vertreten, wenn Deutschlands beste Schülerfirma gekürt wird.

Das Kartenspiel „Eck Stories“ ist der Verkaufsschlager der Schülerfirma „EcksGames“. Foto: EcksGames

Das stimmigste Gesamtkonzept

Geschäftsidee und -bericht, Jury-Interview und Videopräsentation – beim Landeswettbewerb werden die Schülerfirmen in diesen vier Kategorien bewertet. Ausgezeichnet wird das Unternehmen mit dem stimmigsten Gesamtkonzept. Dazu zählt auch der Entwicklungsprozess der Jugendlichen, ihr Umgang mit Herausforderungen im Team und die Fähigkeit, potenzielle Kunden und Investoren zu begeistern.

Das war der nächste große Schritt auf unserer Reise.

Vorstandsvorsitzende Blanka Meewes

In Schleswig-Holstein hatten sich von zwölf Schülerfirmen nach einem Vorentscheid sechs Unternehmen für den Wettbewerb qualifiziert. Bei dem coronabedingt virtuell stattfindenden Entscheid setzte sich „EcksGames“ gegen die anderen Finalisten durch. „Vielen Dank, wir sind superglücklich und das ganze Team freut sich sehr! Das war der nächste große Schritt auf unserer Reise. Jetzt werden wir bald eine neue Edition veröffentlichen und gehen motiviert dem Bundeswettbewerb entgegen“, so die Vorstandsvorsitzende Blanka Meewes live in der Preisverleihung. Der Sieg qualifiziert die Jugendlichen für die Teilnahme beim Bundeswettbewerb am 15. Juni.

Die Vorstandsvorsitzenden der Schülerfirma „EcksGames“ Bianca Meewes und Tjark Doose mit ihrem Spiel „EckStories“. Foto: Arne Peters

Rendsburger Schüler auf Platz 2

Auf dem zweiten Platz landete „De lütten helpers“ vom Helene-Lange-Gymnasium in Rendsburg mit ihrer Koch-App und ihrem gemeinsam mit Senioren entwickelten Kochbuch. Über Platz drei freute sich „Squeezle“ vom Gymnasium Kaltenkirchen mit seinem multifunktionellen Reinigungstool.

Virtueller Wettbewerb

Der Wettbewerb fand virtuell auf einer besonderen Wettbewerbsplattform statt und bot allen Teilnehmenden Möglichkeiten zum Aktivwerden. Die Jugendlichen besuchten die Unternehmensprofile der anderen Teams und nutzten den Videochat. Es gab auch ein besonderes „Networking Event“, um die anderen Teams kennenzulernen und sich mit den Mitbewerbern auszutauschen. Auch die Interviews durch die Jury fanden live statt.

Dritter Landessieger

„EcksGames“ ist seit 2015 das dritte Schülerunternehmen der Jungmannschule, das den Junior-Wettbewerb auf Landesebene gewonnen hat. 2016 erreichte „Conneckt“ (Backbücher mit Rezepten von Flüchtlingen) das Bundesfinale, 2015 gewann „RautEck“ (Flaschenöffner aus Schnallen von Autogurten) sogar den Europaentscheid.

„Eck Stories“ im Stil von „Black Stories“

Das Unternehmen „EcksGames“ gibt Spiele mit Regionalbezug heraus. Ganz im Stile der „Black Stories“ müssen die Spieler zum Beispiel beim Kartenspiel „Eck Stories“ durch Ja-Nein-Fragen ergründen, wie es zu den auf den Spielkarten beschriebenen Situationen gekommen ist.

Institut der deutschen Wirtschaft

Junior-Wettbewerb

Die IW Junior gemeinnützige GmbH veranstaltet als Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln einen jährlichen Wettbewerb unter Schulen: Schüler können mit Unterstützung der Stiftung ein eigenes Unternehmen gründen und auf diesem Wege die Regeln der Wirtschaft lernen. Sie müssen Finanzberichte schreiben und Stundenzettel ausfüllen, ihren Angestellten Lohn zahlen, eine Marketingstrategie entwerfen und einen Vorstand wählen. Und sie treten in Regional-, Landes-, Bundes- und Europaentscheiden gegeneinander an.

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