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SønderjyskE macht riesigen Schritt in Richtung Final-Four

SønderjyskE macht riesigen Schritt in Richtung Final-Four

SønderjyskE macht riesigen Schritt in Richtung Final-Four

Rungsted/Apenrade
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Martin Eskildsen zeigte eine starke Partie gegen Rungsted. (Archivfoto) Foto: Karin Riggelsen

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Die Hellblauen zeigten gegen Rungsted eine tolle kämpferische Leistung und große Kaltschnäuzigkeit. Sechs verschiedene Spieler machten die Tore beim 6:3-Auswärtssieg.

Die Woche der Entscheidung haben die hellblauen Eishockeyspieler von SønderjyskE mit einem starken 6:3-Sieg gegen Rungsted begonnen.

Durch den Sieg ziehen die Hellblauen in die Top 4 ein und haben zwei Punkte Vorsprung vor Herlev auf dem fünften Platz, die bereits ein Spiel mehr absolviert haben.

In einer ausgeglichenen Partie entschieden am Ende die „Special Teams“ über Sieg und Niederlage. Die Hellblauen nutzten ihre Überzahlphasen effektiv und verteidigten clever in Unterzahl.

Sechs verschiedene Torschützen

Die große Frage vor dem Spiel am Dienstagabend war, wer bei SønderjyskE die Tore schießen sollte. Beim 0:4 gegen Frederikshavn waren viele Chancen ungenutzt geblieben, und Rückkehrer Cameron Brown war auch gegen Rungsted noch nicht dabei.

Doch die Antwort auf die große Frage ließ nicht lange auf sich warten. Schon nach weniger als zwei Minuten meldete sich Shawn O´Donnell mit dem Führungstreffer zu Wort.

Die Partie begann rasant und actionreich. Beide Teams drückten aufs Tempo, und Fehler begünstigten die Stürmer auf beiden Seiten. Rungsted ging durch einen Doppelschlag innerhalb von 90 Sekunden mit 2:1 in Führung, doch SønderjyskE machte unbeeindruckt weiter.

Die Hellblauen zeigten die richtige Einstellung und den absoluten Willen, das Final-Four zu erreichen.

Keine 90 Sekunden später traf Martin Eskildsen nach starkem Zuspiel von William Boysen zum 2:2. Und dann schlug die Stunde der „Special Teams“.

Besser in Über- und in Unterzahl

Rungsted handelte sich am Ende des zweiten Drittels zwei Zeitstrafen ein, und beide Male bestrafte SønderjyskE dies mit einer in dieser Saison selten gesehenen Kaltschnäuzigkeit und Effizienz. Mathieu Foget und Mike Szmatula erzielten die Treffer.

Im zweiten Drittel zeigte SønderjyskE, dass sie nicht nur in Überzahl Tore schießen können, sondern auch in Unterzahl gut verteidigen.

Durch zwei Zeitstrafen gerieten die Hellblauen unter starken Druck, doch die Abwehr und Goalie Patrick Galbraith hielten den wütenden Angriffen stand.

Viel Action ohne Tore

An Intensität und Tempo hatte die Partie trotz des torlosen zweiten Drittels nichts verloren.

SønderjyskE war gewarnt, da Rungsted in dieser Saison schon mehrmals Comeback-Qualitäten gezeigt hat.

Und es wurde tatsächlich noch einmal eng, als ein am Boden liegender Patrick Galbraith überwunden wurde.

Der Goalie beschwerte sich vehement, und Trainer Mario Simioni nahm eine Challenge, um die Szene überprüfen zu lassen. Die Schiedsrichter entschieden nach Durchsehen der Videobilder auf Tor, und SønderjyskE bekam eine weitere Zeitstrafe aufgebrummt.

Konzentriert bis zum Ende

Doch auch dies konnte die Hellblauen an diesem Abend nicht erschüttern; sie überstanden eine weitere Unterzahlperiode, Mads Eller trug sich ebenfalls in die Torschützenliste ein, und Steffen Frank machte mit dem 6:3 ins leere Tor den Deckel drauf.

Das Ergebnis fällt vielleicht ein oder zwei Tore zu hoch aus, denn die Partie war zu jeder Zeit ausgeglichen. Aber die Punkte nimmt SønderjyskE mit nach Woyens, und im Bus sitzen ganze sechs Torschützen.

Ein großer Schritt in Richtung Final-Four.

Rungsted Seier Capital – SønderjyskE (2:4, 0:0, 1:2) 3:6

0:1 Shawn O´Donnell (1:59/Ass.: Rasmus Schultz Lyø, Mathias Borring Hansen), 1:1 Gustav Green (12:43), 2:1 Morten Jensen (14:12), 2:2 Martin Eskildsen (15:40/Ass.: William Boysen), 2:3 Mathieu Foget (17:05/Ass.: Shawn O´Donnell, Mike Little/5 gegen 4), 2:4 Mike Szmatula (18:33/Ass.: Rasmus Schultz Lyø, Daniel K. Hansen/5 gegen 4), 3:4 Rasmus Andersson (45:42/5 gegen 4), 3:5 Mads Eller (52:00/Ass.: Matt Salhany, Mike Little), 3:6 Steffen Frank (58:38/Ass.: Mike Szmatula)

Zeitstrafen: Rungsted 2x2 – SE 4x2 Minuten. Schiedsrichter: Thomas Buchardt Andersen/Jens Christian Gregersen.

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