„Letbane“

Stadtbahn nach Grenaa kommt drei Monate später

cvt/Ritzau
Aarhus
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Die neue Stadtbahn in Aarhus. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Das „Letbane“-Projekt in und um Aarhus bleibt ein ewiger Quell schlechter Nachrichten. Nun soll sich der Anschluss nach Grenaa um – mindestens – ein viertel Jahr verzögern.

Die Aarhuser Stadtbahnlinie nach Grenaa soll mindestens drei Monate später kommen als erwartet. Ende März 2019 sollen frühestens die ersten Züge der „Letbane“ genannten Stadtbahn die zweitgrößte Stadt Aarhus mit der kleinen Stadt auf Djursland verbinden – die den geografischen Mittelpunkt Dänemarks bildet.

Grund für die Verspätung: Die Ausarbeitung der Dokumente für die Betriebsgenehmigung ist umfangreicher als angenommen, sagt Letbane-Direktor Michael Borre.

Die Bevölkerung entlang der Strecke ist damit im März zweieinhalb Jahre ohne Zugverbindung. „Ich verspreche, dass wir alles tun, was wir können, um die Dinge so schnell und reibungslos wie überhaupt möglich zu gestalten“, sagt Borre, der Verständnis für möglichen Ärger und Ungeduld zeigte.

Wenn ein Projekt länger dauert als geplant, steigen für gewöhnlich auch die Kosten. Das ist auch bei der Aarhuser Stadtbahn nicht anders, sagt Borre: „Es ist ja nicht kostenlos, das zu machen. Aber es dreht sich hauptsächlich um Beratungsleistungen, die Anlage selbst ist im Großen und Ganzen fertig gebaut und durchgetestet. Wie viel es letztlich wird, wissen wir noch nicht.“

Bis zur Eröffnung der Strecke fahren weiter Busse von Midttrafik zwischen Aarhus und Grenaa.

Schon früher war die neue Stadtbahn in Aarhus in die Schlagzeilen geraten. Sowohl die innerstädtische Linie als auch die Strecke nach Odder eröffnete mit Verspätung.

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